Abentheuer in der RHEIN-ZEITUNG
Ausgabe NAHE ZEITUNG
2009
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Fröhliche Genossen In einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Brücken wurde der Abentheurer Manfred Heß aus Abentheuer von OV-Vorsitzendem Michael Schunck für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Der 71-Jährige darf sich als Dankeschön für seine außergewöhnliche Treue über eine viertägige Fahrt nach Berlin freuen; Bundestagsabgeordneter Fritz Rudolf Körper hat ihn eingeladen. Freude auch bei den Brückener Genossen: Sie konnten mit Sascha Bachelier (31) und Jens Heidrich (21) zwei neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen.
Nahe Zeitung vom 24.01.2009, Seite 24.
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Die folgende Ortsbürgermeisterin und die
folgenden Ortsbürgermeister haben sich durch ihr
kommunalpolitisches Ehrenamt verdient gemacht und wurden jüngst
mit der Verdienstplakette der Verbandsgemeinde Birkenfeld
ausgezeichnet. Gold: Werner Schmitt (Rimsberg); Silber: Klaus
Goldt (Abentheuer), Werner Mildenberger (Wilzenberg-Hußweiler),
Dieter Pilger (Buhlenberg), Adolf Schuch (Schmißberg) und Dieter
Storr (Siesbach); Bronze: Klaus Heyda (Nohen), Dieter Kappler (Rötsweiler-Nockenthal),
Ina Müllenbach (Niederbrombach) und Martin Samson (Gimbweiler).
Mit der Ehrenurkunde des Gemeinde- und
Städtebundes wurden Heinz-Peter Schmitt
(Ellenberg) sowie Werner Möhlecke (Meckenbach) ausgezeichnet.
Gewürdigt wurden ihre Verdienste um das Gemeinwesen sowie
langjähriges kommunalpolitisches Engagement. |
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Nicht nur bei der närrischen Fete im
Abentheurer-Haus waren Ludwina I. (Koch)
aus der Dell und Robert I. (Stooß), zugezogen aus Schwaben, die
Stars des Abends, der unter dem Motto "Helau und Allez Hopp, die
Hütt steht Kopp" stand: Dem SWR-Fernsehen
zufolge, das die beiden vorstellte, waren die 79-Jährige
und der Mittsechziger das älteste Prinzenpaar in Rheinland-Pfalz.
Proklamiert wurden sie zu ihrer eigenen Überraschung am 7.
Februar - und nahmen die Rollen
hervorragend an. Auch in diesem Jahr boten die Macher der
Interessengemeinschaft Abentheuer eine abwechslungsreiche
Mischung aus Musikbeiträgen, Büttenreden und Kokolores. Beim
Publikum fand das Programm großen Anklang. |
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Bunte Mischung kam gut an Fastnachtssitzung in Abentheuer mit Vorträgen und Gesangseinlagen
ABENTHEUER. Bei der Fastnachtssitzung in Abentheuer hatte der singende Moderator Klemens Hess wie immer das Steuerrad fest in der Hand. Unter dem Motto "Helau und Allez Hopp, die ganze Hütt steht Kopp" boten die Macher der IG Abentheuer eine gute Mischung aus Musikbeiträgen, Büttenreden und Kokolores. Los ging es mit Szenen aus einer Schulklasse, in der etliche Mitglieder des IG-Vorstands saßen und ihrer Lehrerin (Helga Beermann) das Unterrichten nicht einfach machten. Klaudia und Klaus Schröter, Dirk Piro, Wolfgang Schweig und Knut Giebel hießen die anstrengenden Schüler.
Kinder holten das Lasso raus Mit den Kindern des Dorfs (Nina und Vera Czeloth, Robin und Michelle Giebel, Alexander und Eva-Maria Katruff, Julia Berang und Cholonat Heupp) holte Hess "Das Lasso raus", und mit dem Publikum zusammen gingen "Die Hände zum Himmel". Das älteste Prinzenpaar Ludwina I. und Robert I. zog anschließend auf die Bühne, um sich der Narrenschar zu zeigen. Als Parodie auf Heinz Becker gab dann Dominik Beermann einen Einblick in den saarländischen Alltag. Inge Harth, Lore Thomas, Martha Hartmann und Ulla Rauber vom Strickkränzchen zeigten, dass Haute Couture auch aus "Botzlombe" machbar ist. Wie stressig es sein kann, mit seiner Frau Urlaub in Abentheuer zu machen, führten Klaus Goldt als Ehefrau und der geplagte Ehemann Manfred Keppler vor. Eine Gesangseinlage des Gemischten Chors der Sängervereinigung Abentheuer folgte. Welche Nachteile es mit sich bringt, wenn die Verwandtschaft in Hongkong wohnt, wusste Helga Beermann zu berichten. Allein der Hinflug war bereits ein Abent(h)euerurlaub. Mit großem Gefolge hielt das Prinzenpaar der KG Narrhalla Buhlenberg Einzug. Nun war die Bühne frei für die Damen des Strickkränzchens, die mit dem Lied von den "Trämps von da Hett" den Saal zu Ovationen und Zugaberufen hinrissen. Dass man auf seine Frau (Klaudia Schröter) hören sollte, musste ein kranker Ehemann (Hans-Peter Mörsdorf) lernen - sonst hätte er die Tablette, die für das Fußbad gedacht war, nicht eingenommen.
Schwung in der Hütte Beim Mallorca-Song der Männer der Sängervereinigung sangen und schunkelten alle mit. Mit "Regine, du gibst immer viel mehr aus, als ich verdiene" und "Manchmal möchte ich schon mit dir" brachte Hess auch musikalisch die Hütte in Schwung. Die Erlebnisse eines ledigen Bauern schilderte "Pitt von da Hitt" (Nico Berang) - gespickt mit Bauernregeln und Anekdoten aus dem Alltag. Große Sorgen um "Frau Birgameischder" machten sich die beiden Putzfrauen Hessowitsch (Klemens Hess) und Katroffowitch (Oliver Katruff), wobei letztere stets den richtigen "Doktoren" für die Leiden der Chefin wusste. Die musikalische Leitung des Abends hatte "Happy-Party-Sound" (Erick Schindler).
Beim großen Finale erhielt Knut Giebel zum Dank für seine unermüdliche Arbeit für die IG Abentheuer den Orden der Nahe-Zeitung.
Nahe Zeitung vom 25.02.2009, Seite 23

Wenn Urlaub Stress wird... Eine bunte Mischung präsentierten die Abentheurer
Narren. Neben Sketchen gehörten auch Gesangseinlagen zum Programm.
Foto: Gerhard Ding
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In Abentheuer wurde das wohl älteste Prinzenpaar des Landes inthronisiert - Viel Spaß am Amt
Höhepunkt der Fastnachtssitzung in Abentheuer war die Inthronisierung des wohl ältesten Prinzenpaares in Rheinland-Pfalz: 143 Jahre zählen die beiden "närrischen Blaublütler" zusammen. ABENTHEUER. Ludwina I. (Koch) aus Abentheuer und der vor drei Jahren aus dem Schwabenland zugezogene Robert I. (Stooß) wurden von der Interessengemeinschaft Abentheuer ohne Wissen des Paares in Amt und Würden gesetzt. Die Geschichte begann vor einem Jahr, als Robert Stooß und Ludwina Koch mehr aus einer Laune heraus im Gasthaus "Zur guten Quelle" verkündeten: "Wenn ihr keinen anderen für das Prinzenpaar findet, dann machen wir das halt." Bis zur Sitzung Anfang Januar hatten beide diesen Ausspruch schon längst wieder vergessen, umso überraschter zeigten sie sich, als sie auf die Bühne gebeten und dem ebenso verdutzten Publikum vorgestellt wurden.
Mit bereit gestellten Gewändern wurde beiden die "Macht" über die Narrenschar zugeteilt. "Mit so etwas haben wir nicht gerechnet", lacht Stooß noch heute über die Sitzung und fügt an, dass er und Ludwina Koch das Amt gerne übernommen haben.
Die Reaktionen waren überwiegend positiv, auch von der Verwandtschaft, berichtet Ludwina Koch, die seit 1946 in Abentheuer lebt und im September ihren 80. Geburtstag feiert. Auch überregional wurde man auf das Prinzenpaar aufmerksam, so war diese Geschichte selbst dem SWR-Fernsehen eine Reportage wert. Ein Besuch des Alten- und Pflegeheimes St. Anna in Hoppstädten-Weiersbach zur Faschingszeit zusammen mit der aus dem Heimatverein entstandenen Gruppe "Süssschnüsser" zählte zu den weiteren Aktivitäten des Prinzenpaares.
Stooß bewundert die Arbeit der "Süssschnüsser" und freut sich, dass durch solche Gruppen die Dorfgemeinschaft gefördert wird. "Ihr Engagement geht weit über das Normale hinaus und muss deshalb unterstützt werden", sagt der pensionierte Kriminalbeamte, der auch früher in seiner süddeutschen Heimat Karneval gefeiert hat. Die im Gesangverein aktive Ludwina Koch ist auch seit Jahren bei den Sitzungen in Abentheuer dabei und freut sich, die Gemeinschaft unterstützen zu können. Im nächsten Jahr werden beide wohl nicht als Prinzenpaar fungieren und Platz für junge Leute machen. Für 2011 plant der Verein zum zehnjährigen Bestehen eine Überraschung, auf die man schon gespannt sein darf. (ssc)

Ludwina I. (Koch)
aus Abentheuer und Robert I. (Stooß), die zusammen fast 143 Jahre alt sind,
hatten als Prinzenpaar im Seniorenalter jede Menge Spaß.
Foto: Gerhard Ding
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Neue Streckenführung des Saar-Hunsrück-Weges bindet ab April den Forellenhof Trauntal und das Gasthaus Zur Alten Mühle in Börfink besser an Der Steig wird verlegt Beschwerden von Wanderern berücksichtigt
Daneben ist der Forellenhof Ausgangspunkt einer der beiden "Traumschleifen", mit denen die Verbandsgemeinde Birkenfeld ihr Engagement für den Wandertourismus verstärkt. Jener neun Kilometer lange Rundkurs führt zunächst am Traunbach entlang an der Hujetsmühle und an Abentheuer vorbei, dann zum Waldhof bei Buhlenberg, weiter über Vorkastell und Saustäbel.
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... notiert vom Schellenmann
Zweiter Versuch Ein Albtraum für jeden Verein: Bei den Regularien der Hauptversammlung läuft"s noch reibungslos wie ein Schweizer Uhrwerk. Doch dann kommt Sand ins Getriebe. Lautes Knirschen kündigt das nahe Ende an... In der vergangenen Woche brachte solch Missgeschick den Jugendförderverein aus Abentheuer in die Krise. Bei den Vorstandswahlen stand man plötzlich ohne Vorsitzenden da - Manfred Keppler wollte nicht mehr erneut kandidieren.
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Manfred Keppler will Vorsitz abgeben - Keinen Nachfolger gefunden
ABENTHEUER. Abgebrochen werden mussten in der jüngsten Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereins Abentheuer die Vorstandswahlen. Der bisherige Vorsitzende Manfred Keppler stellte sich nicht mehr für das Amt an der Vereinsspitze zur Verfügung, und von den anwesenden Mitgliedern war niemand bereit, den Part zu übernehmen. Ein zweiter Anlauf soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Montag, 20. April, 19 Uhr, im Jugendraum des Abentheurer-Hauses genommen werden. Bis dahin führt der alte Vorstand kommissarisch den Verein. Die Versammlung hatte so harmonisch begonnen: Vorsitzender Manfred Keppler listete in seinem Jahresfazit viele Aktivitäten des Jugendfördervereins auf. Kassiererin Ulla Goldt bestätigte, dass die "Jugendförderer" auf gesunden und soliden Beinen stehen. Die Kassenprüfer Heike Beran und Werner Samsel bescheinigten eine einwandfreie Arbeit. Die Versammlung endete mit der eindringlichen Bitte an die Abentheurer Einwohner und Eltern schulpflichtiger Kinder, künftig in der Jugendarbeit mitzuarbeiten.
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Zottel, Legomännchen und viele Fragen in der Kita: Beamte erklärten Kindern spielerisch ihre Arbeit
ABENTHEUER. Schon seit Langem hatten sich die Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte Abentheuer auf den Besuch der Polizeipuppenbühne gefreut. Nun war es endlich soweit: Zwei Beamte des Polizeipräsidiums Trier waren einen Tag lang in der Einrichtung zu Gast.
Nach einer geheimnisvollen Aufbauaktion - und in echter Uniform - begrüßten die Ordnungshüter die größeren Kinder im Stuhlkreis und erarbeiteten mit ihnen im Gespräch die Aufgaben der Polizei. Sogar "Legomännchen" kamen in einem Spiel zum Einsatz, in dem es um die Angst einer Mutter ging, deren Kind von einem Spielplatz verschwunden war, um mit einem Bekannten ein Eis zu kaufen.
Danach durften auch die jüngeren Kinder zur Aufführung der Puppenbühne. Darin ging es um "Zottel", der sich eine "Fa-Fli-Zott-Maschine" gebaut hatte. Viele aufmerksame Kinderaugen und -ohren verfolgten gespannt die Geschichte, in der es um das richtige Verhalten im Straßenverkehr ging.
Am Nachmittag wurden die Eltern über Ablauf und Inhalt des Vormittags informiert und hatten Gelegenheit, Fragen zur Verkehrssicherheit, aber auch zum schwierigen Thema Missbrauch und wie man Kindern davor schützen kann. Fazit war, dass man Kinder vor allem stärkt, indem man auch ihr Selbstbewusstsein stärkt. Auch den Mitarbeitern der Polizeidienststelle Birkenfeld, Martin Hans und Volker Kunz, konnten noch Fragen zur Verkehrssicherheit in den einzelnen Ortschaften der VG gestellt werden.
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ZUR PERSON BIRKENFELD. Gisela Giebel, Verwaltungsangestellte bei der Kreisverwaltung Birkenfeld, trat in den Ruhestand. Nach ihrer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau und ihrem Einsatz im Kundendienst und als Hauptkassiererin beim Autohaus Kröninger (1963 bis 1988) wurde Gisela Giebel von der Kreisverwaltung Birkenfeld als Schulsekretärin beim Birkenfelder Gymnasium eingestellt.
Nach einem Jahr wechselte Gisela Giebel zur Abteilung Wirtschaftsförderung, Fremdenverkehr und Landwirtschaft. Seit Dezember 1990 wurde die gebürtige Birkenfelderin, die mit ihrem Ehemann in Abentheuer wohnt, wurde anschließend seit Dezember 1990 in der Abteilung für Ordnung und Verkehr im Referat Ausländerwesen eingesetzt.
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Rund 60 Mitglieder und deren Angehörige begrüßte Vorsitzender Horst Diehl zur Jahresfeier der Birkenfelder Briefmarken- und Münzfreunde im DRK-Heim. Auch diesmal wurden mehrere Mitglieder für langjährige Treue zum Verein belohnt: Seit 25 Jahren gehören Willi Brunk aus Idar-Oberstein und Dirk Piro aus Abentheuer den Briefmarken- und Münzfreunden an. Erhard Meyer aus Idar-Oberstein erhielt für 25 Jahre Mitgliedschaft beim Bund Deutscher Philatelisten eine Urkunde sowie die Silberne Treuenadel. Auskünfte zu den Briefmarken- und Münzfreunden erteilt der Erste Vorsitzende Horst Diehl (Telefon 06782/983 911).
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1400 Schüler haben sich bei unserer Aktion beworben, für 50 geht das Abenteuer jetzt richtig los
Richtig viel Glück hatten die 50 Schüler, die mit uns und dem Augenoptiker Fielmann in fünf Forschungscamps fahren: Aus 1400 Briefen, Karten und Faxen haben wir die Sieger gezogen. Ihnen sagen wir: herzlichen Glückwunsch! Und allen anderen ein Dankeschön fürs Mitmachen.
Zum Luftfahrt-Camp nach Hamburg fliegen am 19. Mai diese Kinder und Jugendlichen: ...... ...; Darren Schröter aus Abentheuer
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Verein gerettet Neuer junger Vorstand
ABENTHEUER. Das Engagement junger dynamischer Mitglieder macht es möglich, dass der Jugendförderverein Abentheuer weitergeführt wird. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde jetzt ein neues Leitungsteam gewählt. Der bisherige Vorsitzende Manfred Keppler dankte seinem Team für die gute Zusammenarbeit und die geleistete Arbeit. Die Arbeit des Vorsitzenden teilen sich in Zukunft Ulrich Hammes und Rainer Gaukler. Beide wurden von der Versammlung einstimmig gewählt. Als Stellvertreterin ging Anja Störnal wieder an den Start und erhielt ebenfalls alle Stimmen von der Versammlung. Ulla Goldt wurde als Kassiererin in ihrem Amt bestätigt. Als Kassenprüfer fungieren Andreas und Stephan Holländer. Zu Beisitzern wurden Anja Geibel, Heike Berang und Dirk Piro einstimmig gewählt. Auch Marco Massierer behielt sein Mandat als Protokollführer. Die Wahl der Jugendvertreter fiel auf Patrick Massierer, Jascha Giebel, Stephan Holländer und Christian Thiel.
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Klaus Goldt aus Abentheuer zog 1984 erstmals in den Gemeinderat ein und stieg 1999 zum Ortsbürgermeister auf. Von 1986 bis 2000 war er Vorsitzender der Sängervereinigung Abentheuer, seitdem ist er 2. Vorsitzender. Sein Einsatz hat sich über den Vorsitz der Sängergruppe Birkenfeld I bis hin zum Vorsitz des Fördervereins der Grundschule Brücken erstreckt. Christel Mohr aus Kronweiler betätigt sich seit 1989 als Gemeinderatsmitglied und seit 1999 als 1. Ortsbeigeordnete. Auch bei der Erstellung der von ihrem Sohn Michael geschriebenen Ortschronik und des Bildbands legte sie sich ins Zeug. Nahe Zeitung vom 27.05.2009, Seite 13

Landrat Axel Redmer (Mitte) überreichte (von links) Werner Weber-Gemmel, Christel Mohr, Klaus Goldt, Ingeborg Ropers, Klaus Noß und Ingrid Frühauf-Stoll die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz.
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AUSZUG Wir haben geforscht Teilnehmer des Camps
Zehn Schüler sind mit uns an einem Tag gleich dreimal in die Luft gegangen - als Passagiere einer Boeing 737 und als Kopiloten einer Cessna 172. Die Teilnehmer des Forschungscamps Luftfahrt: Tobias Gadsch (12) aus Remagen, Tristan Gräf (11) aus Kastellaun, Charlotte Groß (15) aus Neuwied, André Klütsch (14) aus Koblenz, Dominik Lentz (13) aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sabrina Lenz (13) aus Ellenz, Luisa Peus (14) aus Rothenhain, Constantin Schneider (14) aus Stadecken-Elsheim, Darren Schröter (15) aus Abentheuer und Laura Schubert (12) aus Kirn.
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AUSZUG Ergebnisse liegen teilweise vor Zusammensetzung der Gemeinderäte in der VG Birkenfeld
VG BIRKENFELD. Hier die Zusammensetzung der Ortsgemeinderäte in der Verbandsgemeinde Birkenfeld, wie sie der Nahe-Zeitung gestern vorlagen. Weitere Ergebnisse (die Zusammensetzung der Gemeinderäte von Börfink, Buhlenberg, Ellweiler, Gimbweiler, Gollenberg, Niederbrombach, Oberhambach, Rötsweiler-Nockenthal, Schmißberg, Sonnenberg Winnenberg und Wilzenberg-Hußweiler) veröffentlichen wir, sobald die Verbandsgemeindeverwaltung sie uns mitteilt.
Abentheuer (8 Sitze): Klaus Goldt (98), Walter Antes (95), Wolfgang Thiel (90), Andreas Holländer (89), Lorita Fries (82), Rainer Gaukler (59), Rudolf Quack (57), Karl-Heinz Breid (49).
Nahe Zeitung vom 16.06.2009, Seite 19.
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Die Kindertagesstätte Abentheuer eröffnet umgestaltetes Gelände mit einem Fest für Jung und Alt - Dank an engagierte Helfer ABENTHEUER. Auf großes Publikumsinteresse stieß die Einweihung des neu gestalteten Spielplatzes der Kindertagesstätte Abentheuer. Das liebevoll gestaltete Programm rund um die Kita begann bei schönstem Sommerwetter mit der Trommelgruppe, die auf den Festplatz einzog und sich dem versammelten Publikum präsentierte. Die Leiterin der Kita, Theresia Prodöhl, bedankte sich bei allen freiwilligen Helfern des Festes und besonders bei all denen, die zur Neugestaltung des Spielplatzes beigetragen hatten: "Was hier in den vergangenen Monaten entstanden ist, ist eine ganz tolle Spiellandschaft, in welcher man sich als Kind nur wohlfühlen kann." Man hätte nicht abgewartet, bis andere etwas tun, sondern selbst zugepackt. Die Begeisterung der Kinder über den erweiterten Spielraum sei wohl der schönste Dank für alle Helfer. Ortsbürgermeister Klaus Goldt stellte fest : "Für unsere Kinder ist uns nichts zu schwer oder zu zeitraubend." Dies sei das Motto von Eltern, Erzieherinnen und Abentheurer Bürgern gewesen, als sie darangingen, den naturnahen Erlebnisspielraum anzulegen. Sie hätten nicht gezögert, Zeit, Energie und auch Geld in ein Projekt zu stecken, das den Kindern zugutekommt. Sein besonderer Dank ging an die unermüdlichen Helfer, die er an diesem Nachmittag noch zu einer "Dienstbesprechung" einlud. Nicht unerwähnt blieben die Sponsoren, die durch ihren finanziellen Beitrag erst die neue Spielplatzanlage ermöglicht hatten. Er bedankte sich bei der OIE/RWE, bei der Volksbank-Raiffeisenbank Naheland eG, der Familie Klaus-Dietrich Fuchs und der Firma Frühauf aus Schwollen. Im Programm ging es mit einem fröhlichen Gesang weiter. Die Kleinen der Kindertagesstätte trugen mit der Sängervereinigung Abentheuer mehrere lustige Lieder vor, bevor es zum Höhepunkt der Veranstaltung kam. Der Spielplatz war noch mit Absperrbändern abgeriegelt, wie auch die neuen Spielgeräte mit Absperrbändern verbarrikadiert waren. Goldt verteilte an alle Kinder Scheren und begann den Countdown. Bei null stürmten Kinder, ehemalige Kita-Kinder und Erwachsene auf den Platz, und jedes Absperrband wurde in viele Stücke zerteilt. Die Eltern erfreuten sich anschließend bei Kaffee und Kuchen, die Kinder an Spielen und Wettbewerben. Das Spielplatzfest war eine gelungene, generationsübergreifende Veranstaltung, denn sogar Erwachsene sagten beim Blick auf das neue Gelände: "Da möchte man auch noch mal Kind sein!"
Die Kinder der Kindertagesstätte Abentheuer erobern lautstark ihr neues Territorium: Das naturnahe Spielgelände ist komplett neu gestaltet. |
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Rainer Giebel aus Abentheuer hat Aphorismen und Gedanken aus 30 Lebensjahren veröffentlicht
Der Autor in der Felswand ist nur eine Metapher: Das Foto vom mühsamen Aufstieg, das den Einband von Rainer Giebels erstem Buch ziert, entstand nicht weit von dessen Wohnort im Hochwald.
ABENTHEUER. Anspruchsvollen Denkakrobaten und leidenschaftlichen Sinnsuchern sei das Bändchen zu empfehlen, heißt es auf der Seite eines großen Internet-Buchversands. Die 144 Seiten seien sowohl als Leitfaden zur erträglichen Lebensführung als auch als Ersatz für religiöse oder philosophische Trostmuster geeignet.
Sätze, die Autor Rainer Giebel sichtlich freuen. Mit der Veröffentlichung seiner Aphorismen und Denk-Essenzen erfüllt sich der 50-jährige Vermessungsingenieur aus Abentheuer jetzt einen fast lebenslang gehegten Traum. Was ihn seit einer schicksalhaften Entscheidung im 16. Lebensjahr beschäftigt und nicht mehr loslässt, hat er in den vergangenen vier Jahren zu Papier gebracht. In jener gestochenen Handschrift, wie sie früher von Mitarbeitern des Katasteramtes allgemein verlangt wurde, hat er seine Gedanken zum Menschen und dessen Wesen niedergeschrieben.
Sätze wie "Dauer und Endlichkeit sind Vorstellungssperren unseres Wesens." entstanden - und wollen den Leser einen Augenblick verharren und nachdenken lassen. Mal sprichwortartig prägnante Sätze: "Was dem Wasser das Gefälle, ist dem Menschen die Freiheit!", mal kluge Lebensweisheit: "Geduld ist eine unverhoffte Arznei, die sich keinem medizinischen Kalkül unterwirft." Mal fast schon wissenschaftlich gründend: "Jede philosophische Erkenntnis macht alle bisherigen Theorien der Sinnsuche, alle Ideologien und Religionen zu Kapiteln der Menschheitsgeschichte, ohne sie in ihrer Bedeutung zu entwürdigen."
Leitbild des 16-Jährigen Rainer Giebel war der amerikanische Schriftsteller Jack London mit seinem unbeugsamen Freiheitsdrang. Später beeindruckte mehr die pessimistische Weltsicht eines Friedrich Nietzsche den Abentheurer.
Aber "ich bin überzeugt, dass das, was Einstein für die Physik war, in der Philosophie noch herausgearbeitet werden muss", wagt sich der Feierabend-Philosoph auf dünnes Eis. Gleichwohl zeugt der Satz von Giebels Selbstbewusstsein. Die Veröffentlichung seines Erstlings "Der Gipfelsteig zum gefälligen Wahnsinn" hat er - selbst nach einer Scheidung nicht gerade finanziell auf Rosen gebettet - ausschließlich aus eigener Tasche finanziert. Aber der örtliche Buchhandel hat schon etliche Exemplare geordert. Dennoch: "Hausieren" gehe er nicht. Das glaubt man Giebel. Gegen Kollegenscherze, die auf seine nicht alltägliche literarische Feierabendbetätigung anspielen, ist er unempfindlich: Einige im Amt hätten das Buch gekauft. Sie können offensichtlich etwas damit anfangen - andere zählen nicht.
Der Buchtitel vom "Gipfelsteig zum gefälligen Wahnsinn" ist - wie das Titelbild, das den Autor an einem Felsen im Hochwald zeigt - letztlich eine Metapher, verrät Giebel. Gefälliger Wahnsinn sei das Leben hier und heute. Was vom bisherigen Lebensweg haften blieb - zunächst als lose Zettel an einer Pinnwand, dann gebunden zwischen zwei Pappdeckeln - ist Inhalt des ersten Buchs. "Auf dem Gipfel" könnte dessen Nachfolger heißen. Der , verspricht Giebel, werde eine ausführlichere Einladung erhalten, ein in sich geschlossene philosophisches Weltbild vermitteln. (kpm)
Rainer
Giebel: "Der Gipfelsteig zum Wahnsinn", 144 Seiten (Paperback) gibt"s für
14,80 Euro im örtlichen Buchhandel.

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35 Birkenfelder feierten Goldene Konfirmation. AUSZUG

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Voll des Lobes, nicht nur für die reizvolle Lage von Liegewiese und Becken, sondern auch für das gepflegte Ambiente, die angenehmen Wassertemperaturen und nicht zuletzt das stets freundliche Personal - Kurzum: für rein alles, was in Birkenfelder Freibad zum sommerlichen Vergnügen beiträgt - ist NZ-Leser Rainer Giebel aus Abentheuer. Passend zum kalendarischen Sommerbeginn am vergangenen Sonntag und zum möglicherweise ersten Besucherrekord der Saison an diesem Wochenende hat er seiner großen Freude in einem ebenso langen Leserbrief an die Nahe-Zeitung Ausdruck gegeben. Wir geben das Lob gerne an die Verantwortlichen weiter...
Nahe Zeitung vom Samstag, 27. Juni 2009, Seite 27
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Komplimente für Abentheuer AUSZUGAuch Rinzenberg und Niederhambach stellten sich Gebietskommission von "Unser Dorf hat Zukunft"
Vor zwei Wochen stellte sich in der Sonderklasse Brücken der Gebietskommission des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft". Jetzt kamen die drei Vertreter des Kreises Birkenfeld in der Hauptklasse an die Reihe: Abentheuer, Rinzenberg und Niederhambach.
ABENTHEUER. Für die Entscheidung, auf ein weiteres Neubaugebiet zu verzichten, und für das ehemalige Hofgut Böcking heimste die Gemeinde Abentheuer beim Gebietsentscheid "Unser Dorf hat Zukunft" Komplimente ein. Welche Platzierung unter den 20 qualifizierten Ortschaften herausspringt, steht erst am 20. Juli fest.
Schon 1962 beteiligte sich Abentheuer zum ersten Mal an "Unser Dorf soll schöner werden", wie der Wettbewerb damals hieß, blickte Ortsbürgermeister Klaus Goldt bei der Einführung zurück. "Eigentlich wollten wir noch nicht mitmachen, weil wir viele Baustellen haben, die auf Vollendung warten", bekannte das Oberhaupt der 476-Seelen-Gemeinde, die mitten in der Dorferneuerung steckt. Doch Herbert Leyser von der Verbandsgemeindeverwaltung Birkenfeld animierte Abentheuer und andere Dörfer. Nun darf er sich bestätigt fühlen: Keine andere VG im früheren Regierungsbezirk Koblenz stellt mehr als zwei Teilnehmer am Gebietsentscheid - Birkenfeld vier.
Ein hoher Anteil von Kindern und Jugendlichen, kaum Leerstände - der "OB", der eindrucksvoll den Wandel vom Industriestandort über das landwirtschaftlich geprägte Dorf bis hin zur modernen Wohngemeinde schilderte, schaut optimistisch nach vorne. Imponierend ist auch der ehrenamtliche Einsatz, der sich etwa beim Bau des Gemeinschaftshauses, im Heimatverein mit seiner brandaktuellen Homepage, in der von Heranwachsenden gestalteten Dorfzeitung, im Jugendförderverein, den beiden Chören der Sängervereinigung, der Feuerwehr und den vielen Aktivitäten der 2005 gegründeten IG Abentheuer oder den allmonatlichen Arbeitseinsätzen zeigt.
"Wir erschließen kein weiteres Neubaugebiet, sondern setzen auf Abrundung und das Füllen von Baulücken" - wohlwollend nahm die Jury diese Strategie zur Kenntnis. Als "idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren" präsentierte Goldt seine Gemeinde - daran knüpfte Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher an: "Für eine unserer beiden Traumschleifen des Saar-Hunsrück-Steigs haben wir uns wegen der Landschaft und des Vereinslebens bewusst Abentheuer ausgesucht." Der landwirtschaftliche Betrieb Thiel sei einer der größten in Rheinland-Pfalz und arbeite vorbildlich, wusste der VG-Chef zu berichten.
Als "Ausgangspunkt der Montanindustrie im Hunsrück" charakterisierte Regierungsdirektor Jürgen Schlöder von der Kreisverwaltung das Hofgut Böcking. Das Anwesen "lässt das Architektenherz höherschlagen", schwärmte Kommissionsleiter Rainer Hub, der gespannt ist, "wie der Traunbach erlebbar gemacht wird". Neben der Buswartehalle sollen Informationsstationen über Eisenverhüttung und Waldbau sowie Wander- und Freizeitmöglichkeiten in der ganzen Verbandsgemeinde entstehen, erläuterte Herbert Leyser Details aus den Plänen für die Ortsmitte. Pluspunkte brachte auch das harmonische Zusammenspiel von "Abentheurer-Haus", Jugendraum, Trauntalhütte und Kindergarten auf engem Raum.

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Die Gebietskommission des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft"
besuchte unter anderem das Dorf
Abentheuer. Auf welchem Platz der Ort am Ende landet,
steht erst in zweieinhalb Wochen fest.
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Die Jim Everett Band feierte beim Open Air in Abentheuer zusammen mit 400 Country-Fans ihr 25-jähriges Bestehen
Das Country-Open-Air mit der Jim Everett Band lockte viele Besucher aus Nah und Fern auf "Buche Wies" in Abentheuer. Die sechste Auflage der Veranstaltung war gleichzeitig die Jubiläumsparty zum 25-Jährigen der "Hunsrück- Cowboys".
ABENTHEUER. Dicht an dicht standen die Autos der Countryfans links und rechts des Straßenrandes bis weit in den Ortskern. Kennzeichen aus der ganzen Republik und dem nahen Ausland gaben sich ein Stelldichein. Leute mit Cowboyhüten und Jeansjacken pilgerten in Scharen zu "Buche Wies" - immer dem Klang der Westernmusik folgend.
Auf Abentheuers Country-Wiese hat gerade die Jim Everett Band unter dem Beifall des Publikums die Freilichtbühne geentert. Eine letzte Absprache zwischen den vier Musikern - und dann ging die Party los.
Mehr als 400 Besucher erlebten das sechste Country-Open-Air im Hochwalddörfchen, darunter viele treue Fans der deutschlandweit bekannten Formation um den Amerikaner Jim Everett. Sie wollten gemeinsam mit den Musikern das 25-jährige Bestehen der Band feiern. Und die nutzte die Gelegenheit, ihren Fans das lang erwartete, neue Album zu präsentieren.
Die neuste Scheibe der "Hunsrück-Cowboys" trägt den Titel "25 Years on the Road and still kickin'". Auf dem Album ist eine Zusammenstellung neuer Lieder und großer Hits aus 25 Jahren Jim Everett Band zu hören. Darunter Titel wie "Rollin' in my sweet Baby's Arms", "Designated Drinker" und "Help me make it through the Night".
Genau wie ihre Musik sind auch die vier Musiker noch längst nicht in die Jahre gekommen, denn das Country-Quartett legte auf der Freilichtbühne in Abentheuer so richtig los: Der US-Amerikaner Jim Everett (Akustikgitarre und Gesang), Hellmuth "Boomer" Welker (Lead-Gitarre, Gesang und Fiddle), Harry Landsrath (Bass und Gesang) und Alf Breuer (Pedal-Steel-Gitarre) spielten eine höchst abwechslungsreiche Kombination aus Traditionals, Songs der New Country Music und Country-Rock, die die Herzen aller Countryfans höher schlagen ließ.
Trotz feuchter Wiese ließ sich das Publikum nicht lange bitten, und bei flotten Countryklängen wurden die Reihen beim Line-Dance immer länger. Mit Bühne, einer zwölf Meter langen Biertheke, Stehtischen und überdachten Sitzplätzen wirkte das Festgelände nicht von ungefähr wie ein großer Freiluft-Tanzsaloon.
Nicht fehlen durfte natürlich die XXL-Whiskeybar von Heinz Taubenheim. Der renommierte Sammler amerikanischer Whiskeysorten bot den Besuchern eine Auswahl seiner edlen Tropfen an. Serviert wurden Whiskey-Cocktails auf Eis und mit Ginger Ale. "Jack Daniels ist ein Massenprodukt, das kennt mittlerweile jeder in Deutschland. Ich biete den Leuten auserlesenen Whiskey an", so Taubenheim, der auch als "Mr. Bourbon" bekannt ist und bereits mehr als 1800 Whiskeysorten in seiner Sammlung hat. Sehr angetan vom guten Zulauf zeigte sich Veranstalterin Christiane Buch, die hinter der Biertheke kaum Gelegenheit zum Verschnaufen hatte.: "Ich bin wirklich überrascht, dass so viele Leute gekommen sind, obwohl es am Vormittag so heftig geregnet hat."
"Es ist gigantisch. Die Leute sind aus allen Ecken gekommen, die Stimmung ist hervorragend", freute sich ihr Lebensgefährte Hellmuth Welker. So richtig ging es zur Sache, als Welker schließlich zu seiner Geige griff, denn kaum einer in Deutschland kann so schnell zur Countrymusik fiddeln wie "Boomer". Die fetzigen Rhythmen gingen sofort ins Blut, im Tanzpulk auf "Buche Wies" gab es nun endgültig kein Halten mehr. (bw)

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Ein neues Album haben Jim Everett und seine Band anlässlich des
25-jährigen Bestehens der Formation
veröffentlicht. Beim Open Air auf "Buche Wies" stellte der
Amerikaner den neuen Tonträger vor, auf dem neben neuem Material
auch die Hits der vergangenen 25 Jahre zu hören sind.
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Ortsbürgermeister Klaus Goldt würdigte Arbeit der Ersten Beigeordneten
ABENTHEUER. Als "einen bewegenden Augenblick" bezeichnete Abentheuers Ortsbürgermeister Klaus Goldt während der konstituierenden Ortsgemeinderatssitzung den Abschied der Ersten Beigeordneten Klaudia Schröter. Ihr Wirken habe das Leben in Abentheuer in der Vergangenheit und in der Zukunft verändert.
Goldt würdigte in sehr persönlichen Worten die langjährige kommunalpolitische Arbeit der 44-Jährigen. Seit 1989 habe sie sich als Ratsmitglied, dann von 1990 als Zweite Beigeordnete und schließlich seit 2004 bis heute als Erste Beigeordnete für das Wohl der Bürger engagiert. Der Ortsbürgermeister betonte, dass Klaudia Schröter als Beigeordnete an seiner Seite stets äußerst zuverlässig gewesen sei.
Stets uneigennützig
Stets habe er ihre Entscheidungen mit Respekt akzeptiert. "Deine Aufgaben hast du stets mit Herzblut wahrgenommen", freute er sich über den uneigennützigen Einsatz. "Im Namen der Gemeinde, im Namen der Bürgerinnen und Bürger von Abentheuer, aber auch ganz persönlich, danke ich Dir deshalb für Deine langjährige ehrenamtliche Arbeit." Ratsmitglieder wie Sitzungszuschauer unterstrichen mit viel Beifall die Worte des Ortschefs. Als Dank überreichte Goldt ein Weinpräsent und einen Blumenstrauß.
"Ich habe diese Entscheidung mit einem lachenden und einem weinenden Auge getroffen", erklärte die scheidende Beigeordnete. "Zum einen habe ich jetzt wieder mehr Freizeit, andererseits gebe ich ein Amt ab, an dem mein Herz sehr gehangen hat." An den neuen Ortsgemeinderat gewandt, äußerte sie den Wunsch nach einer konstruktiven Zusammenarbeit und einer fruchtbaren Arbeit im Interesse der Bürger.
Außerdem ehrte und verabschiedete Goldt Bernd Massierer (Ratsmitglied seit 1989) und Eduard Fandel (Ratsmitglied seit 2004). Massierer dankte er für zehn Jahre ehrenamtlichen Einsatz. Mit seinen vielseitigen Kenntnissen habe er sich als würdiger Vertreter qualifiziert. Sein energiegeladener Einsatz habe mit vielen Ideen positive Anregungen bewirkt. Besonders verdient gemacht habe sich der "Allround-Mann" beim Bau des Abentheurer-Hauses, aber auch im Rechnungsprüfungsausschuss. Fandel habe fünf Jahre gute Arbeit als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses geleistet. Der Rat habe ihm viele Impulse zu verdanken. Stets sei er kritisch, selbstkritisch und fair gewesen. Besonders würdigte Goldt sein Talent zum Entwerfen um Umsetzen von Sonderaufträgen.
Bis 2014 im Amt
Anschließend verpflichtete Klaus Goldt die Ratsmitglieder per Handschlag, informierte über deren Rechte und Pflichten und händigte jeweils ein Kommunalbrevier aus. Die geschäftsführende Erste Beigeordnete, Klaudia Schröter, händigte Klaus Goldt die Ernennungsurkunde für die Amtszeit bis 2014 aus. Unter seinem Vorsitz folgte die Neuwahl der Beigeordneten. Einstimmig wurden Walter Antes als Erster Beigeordneter und Andreas Holländer als Zweiter Beigeordneter im Amt bestätigt. In den Rechnungsprüfungsausschuss wählten die Ratsmitglieder Wolfgang Thiel (Stellvertreter: Rainer Gaukler), Lorita Fries (Karl-Heinz Breid) und Rudolf Quack (Dirk Piro). Einstimmig beschloss der Rat auch die neue Geschäftsordnung für die Legislaturperiode.
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Dorfwettbewerb: Knappes Aus für vier Bewerber aus der VG Birkenfeld
VG BIRKENFELD. Ausgeschieden sind alle vier Gemeinden aus dem Kreis Birkenfeld, die sich für den Gebietsentscheid "Unser Dorf hat Zukunft" qualifiziert hatten. Vor allem Brücken und Abentheuer imponierten den Kommissionen dennoch. ...........................
Auch der Nachbargemeinde Abentheuer fehlte nicht viel, um in der Hauptklasse den Sprung ins Spitzenquintett zu schaffen, das sich beim Landesentscheid präsentieren darf. "Auf der Hütt" pries die Kommission um Rainer Hub das ehemalige Hofgut ebenso wie die Strategie, Baulücken zu füllen statt ein weiteres Wohngebiet zu erschließen. Mit dem bürgerschaftlichen Engagement konnte Abentheuer ebenfalls punkten. ...............
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Freudige Überraschung bei Ortsgemeinde und
Interessengemeinschaft Abentheuer: Mehr als 250 Wanderer waren
am Samstagmorgen gekommen, um in einer von drei Gruppen über den
neu eröffneten Trauntal-Höhenweg zu
wandern, einem Teil der zukünftigen Traumschleife zum Saar-Hunsrück-Steig.
Weitere Höhepunkte des "Wanderfestes": ein niveauvoller
Handwerker- und Bauernmarkt, Workshops,
eine Autorenlesung, "Hüttner Klöß" und viel Musik (Bericht
folgt).
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Trauntal-Höhenweg führt zum Saar-Hunsrück-Steig - 400 Wanderer kamen zum Fest - Feierliche Erstbegehung
Durch feuchte Bachniederungen, über Holzsteg und Baumscheiben, unter dem Schattendach hoher Bäume, an Felsen und würzigen Kräutern vorbei: Hunderte von Wanderern genossen beim "Wanderfest" in Abentheuer den neuen Trauntal-Höhenweg.
ABENTHEUER. "Abenteuer in Abentheuer" - unter diesem Motto stand das "Wanderfest", das bei angenehmem Sonnenwetter von der Ortsgemeinde und der Interessengemeinschaft Abentheuer ausgerichtet worden war. Anlass war die feierliche Erstbegehung eines Stückes des Trauntal-Höhenwegs, der Bestandteil und Namensgeber der zukünftigen Traumschleife zum Saar-Hunsrück-Steig sein wird.
Drei unterschiedlich lange Wegstrecken - 4, 10 und sechzehn Kilometer lang - waren ausgeschildert. Alle drei führten durch das romantisch-wilde Trauntal zwischen Abentheuer und Hujetsmühle, auf weichem Wandergrund, schattig, zwischen Bachgemurmel und Waldesrauschen. Rund 400 Wanderer wanderten mit, ein von den Veranstaltern nicht erwarteter Zuspruch. Arnold Mersch, Werner Forster, Wolfgang Stüber, Hermann Tschierschke und Ortsbürgermeister Klaus Goldt leiteten die drei Wandergruppen und erläuterten unterwegs Landschaft und Historie. Zum Abschluss gab"s sogar eine Prämierung: für den Inhaber des originellsten Wanderstockes (eines bonbon-besetzten Haselnusssteckens) und der einfallsreichsten Kopfbedeckung, einem Schatten spendenden Rhabarberblatt.
Ortsbürgermeister Klaus Goldt hob in seiner Eröffnungsansprache das harmonische Miteinander der Menschen und Vereine in Abentheuer hervor, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Gleichzeitig dankte er den Vertretern von Ämtern und Institutionen - unter anderem dem Naturpark Saar-Hunsrück, der Kreisverwaltung und dem Forstamt Birkenfeld - für die finanzielle und organisatorische Unterstützung beim Ausbau des neuen Wanderwegs.
Ausgangspunkt für die Wanderungen sind Trauntalhütte und "Abentheurer-Haus", das schmucke neue Gemeinschaftshaus der rührigen 500-Seelen-Gemeinde. Hier spielte sich auch das Begleitprogramm des "Wanderfestes" ab: Workshops des Kindergartens Abentheuer, Kunststücke von Zauberer Paul "Pablo" Lauer, die Vorführung eines Films über den "Wandelpfad", eine Lesung von Martin Thomas aus Rainer Giebels philosophischem Aphorismen-Buch "Der Gipfelsteig zum gefälligen Wahnsinn" und das lustige Hasenlotto. Mehr als 20 Stände mit Kunst und Kunsthandwerk, mit Schmuck, Naturfotos, Bildern, Büchern und Bio-Lebensmitteln waren in der Waldstraße und rund ums "Abentheurer-Haus" aufgebaut. Musikalisch unterhielten die sechs kernigen "Achtelsbacher Dippelsbrüder" und - am Abend bis 23 Uhr - die Gruppe "Silent Sound".
Neben Kaffee und Kuchen, Wurst und Schwenkbraten fand eine Abentheurer Spezialität reißenden Absatz: der von Chefkoch Peter Ballbach kreierte "Hüttner Kloß mit Schnittlauchsoß". 280 Stück dieses apart dekorierten, nahrhaften Hackfleisch-Wirsing-Gerichts gingen über den Tresen und wurden in geselliger Runde verzehrt. "Das Wetter und die aktive Dorfgemeinschaft waren heute unsere besten Trümpfe", resümierte Ortsvorsteher Goldt zufrieden den harmonischen Festtag. (ed)

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Andrang bei der
Eintragung für die Wanderung auf dem Trauntal-Höhenweg
bei Abentheuer: Mehr als 400 Wanderer genossen das Teilstück der
neuen "Traumschleife". |
Beim Blutspendetermin des DRK-Ortsvereines Birkenfeld wurde Hans-Peter Lampel (Mitte) aus Birkenfeld von Bereitschaftsleiter Volker Schommer und JRK-Leiter Sascha Thomas mit einem Präsent und einer Urkunde für 40 Blutspenden gedankt. Auch Reiner Schuch aus Rimsberg (zehn Spenden) und Dirk Mörsdorf aus Abentheuer (75 Spenden) wurden geehrt, waren zum Fototermin aber nicht anwesend. Foto: Gerhard Ding
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31.08.2009 Peter Gaukler ist seit 1948 im VdK
Mit der Verdienstnadel in Gold des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner (VdK) Rheinland-Pfalz ist Peter Gaukler (rechts) aus Abentheuer ausgezeichnet worden. VdK-Landesvorsitzender Andreas Peifer (links) und Kreisvorsitzender Manfred Naumann würdigten Gaukler, der seit 1948 VdK-Mitglied ist, als "Mann der ersten Stunde", der allein 56 Jahre stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes Brücken war. Seit 2001 ist Gaukler Mitglied im Ältestenrat des Kreises und trotz seines hohen Alters trägt er noch immer in seinem Heimatort Abentheuer die VdK-Zeitung aus. (jst) Foto: Hosser
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23.09.2009
Auch die IG hat den Segen des Finanzamts Heimatverein und Interessengemeinschaft streiten um Satzungsfragen
Gleich zwei Vereine haben sich in Abentheuer auf die Fahnen geschrieben, das dörfliche Miteinander zu fördern. Nun ist ausgerechnet zwischen beiden ein Streit ausgebrochen.
ABENTHEUER. Manches Dorf in der Nachbarschaft hat bisher Abentheuer wegen seines florierenden Vereinslebens beneidet. Doch jetzt gibt es Knatsch in der 450-Einwohner-Gemeinde. Auslöser war ausgerechnet die Frage, wer als "Über-Verein" Aktive von Feuerwehr und Fastnacht, Sangesfreunde, Jugendförderer und Motorradfans unter einen Hut bringt.
Bislang erste Adresse für solche koordinierenden Angelegenheiten war der Heimatverein Abentheuer. Seit fast einen Vierteljahrhundert widmet er sich laut eigener Satzung einer Unzahl von Aufgaben im Umfeld von Heimat und Kultur. Das geht vom Umweltschutz über die Brauchtumspflege bis hin zum harmonischen Zusammenleben der Generationen. Vor allem aber schafften es die Vereinsmitglieder immer wieder, das Gemeinschaftsleben um das eine oder andere Dorffest zu bereichern.
Bis ins Internet
Da wurde närrische Tradition wiederbelebt, aber auch gänzlich neue Veranstaltungen wie ein Suppenfest kreiert. Da widmete man sich ganz ernsthaft in Vorträgen und bei Exkursionen heimatkundlichen Themen. Und kümmerte sich schon früh um einen ebenso ansprechenden wie informativen Auftritt des Dorfes im weltweiten Netz. Die Abentheurer Website des Heimatvereins gilt heute noch vielen Nachbardörfern als Vorbild. Doch dann bekam der Heimatverein Konkurrenz: Wie in vielen Dörfern, in denen kein Verein mehr über genügend engagierte Mitglieder verfügt, um alleine die Kirmes, eine Seniorenfeier oder ein ähnlich großes Fest auszurichten, gründete sich auch in Abentheuer eine Interessengemeinschaft. Den Vorsitz übertrug man - weil vielerorts so üblich - dem Ortsbürgermeister. Die Vereine des Dorfes sollten möglichst komplett und durch Vorstandsmitglieder im Führungsgremium der IG vertreten sein, die Mitglieder der Dorfvereine sollten bei Bedarf und je nach anfallenden Arbeiten bei Zeltbau oder im Saal, am Zapfhahn und hinter der Spültheke zum Einsatz kommen. All dies sollte stets ehrenamtlich und unentgeltlich geschehen. Nicht einen Cent sollte durch die Arbeit der IG bewegt werden ...
Die Sache lief zunächst. Was nicht zuletzt dadurch belegt wurde, dass auch der Heimatverein im Kreise der Interessengemeinschaft aktiv wurde. Seit einigen Monaten jedoch gibt es zunehmend Ärger. Es begann mit der Ankündigung des Heimatvereins, seine stellenweise recht umständlich und altväterlich formulierte Satzung zu "modernisieren" und dabei auch die dem Ehrenamt abträgliche Haftung von Vorstandsmitgliedern mit ihrem Privatvermögen zu kippen, erzählt Vorsitzender Ulrich Joerg.
Die Folge: Im Dorf mehrten sich die Gerüchte, der Heimatverein wolle sich mit der Satzungsänderung wohl aus seiner Verantwortung als "führender Dorfverein" stehlen. Die Retourkutsche des Heimatvereins: Er stellte bis auf Weiteres seine Mitarbeit in der IG ein, begründete dies unter anderem mit erheblichen Mängeln und teils sogar rechtswidrigen Passagen in der IG-Satzung. So werde beispielsweise jeder Abentheurer Verein quasi durch Gründung Mitglied.
Zum Showdown kam es in der jüngsten außerordentliche Mitgliederversammlung des Heimatvereins. Nachdem die erheblich "verschlankte" Satzung nach detaillierter Diskussion nahezu einstimmig angenommen worden war, schilderten Ulrich Joerg und Ortsbürgermeister Klaus Goldt das Problem aus Sicht des HVA und der IG.
Finanzamt stimmte zu
Als die Interessengemeinschaft ein Bankkonto eröffnen wollte, sei sie auf ihre fehlende Rechtsform hingewiesen worden und habe daraufhin ihre derzeit geltende Satzung formuliert, erläuterte Goldt. Dass Finanzamt Idar-Oberstein, wo die IG als Gesellschaft bürgerlichen Rechts eingetragen ist, habe keine Einwände gehabt.
Am Ende wurde es richtig laut. Urplötzlich brachten die einen wieder die leidige Vorstandshaftung ins Gespräch, fragten sich sich andere, wozu ein Verein, der ausschließlich organisieren und koordinieren soll, ein eigenes Konto brauche, tat mancher so, als höre er an diesem Abend zum ersten Mal, dass der Heimatverein lange Mitglied der IG war und es eigentlich noch ist.
Selbst der Versuch eines Schlusswortes ging fast daneben: Vor einer Entscheidung sollten sich beide Seiten noch einmal in Ruhe unterhalten, schlug Joerg vor, das Thema bis zur Mitgliederversammlung 2010 zu vertragen. (kpm)
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Im Mittelpunkt des Herbstkonzertes standen Chorgesang und Ehrungen
ABENTHEUER. Zu ihrem Herbstkonzert begrüßte der Vorsitzende der Sängervereinigung, Rudi Quack, im Abentheuerer-Haus zahlreiche Gäste. Das Konzert wurde gestaltet unter Mitwirkung der befreundeten Chöre aus Birkenfeld, Neuhütten und Niederhambach.
Im Zentrum stand neben dem Chorgesang die Ehrung von einzelnen Sängern durch den Kreischorleiter des Kreises Birkenfeld, Karlheinz Prem. In der Laudatio würdigte er das langjährige Engagement einiger Sänger und fand große Zustimmung im Publikum für die Worte "Singen ist Gymnastik für die Seele". Der Kreischorleiter ehrte für 40 Jahre aktives Singen Harald Mörsdorf und für 50 Jahre aktives Singen Gerhard Hess, Manfred Hess sowie Klaus Giebel mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes.
Der Gemischte Chor Abentheuer eröffnete unter Leitung von Stefan Mörschbächer den Abend mit Liedern, die zum Träumen anregten. Der Männergesangverein "Germania Neuhütte 1912", geleitet von Gottfried Ganz, präsentierte neben getragenen Liedern das Lied vom "Kleinen Trommler" und beeindruckte das Publikum so, dass eine Zugabe geforderte wurde. Der Männerchor der Sängervereinigung Birkenfeld begeisterte unter dem Dirigenten Helmut Weirich die Zuhörer mit temporeichen Liedern von Wein, Rhein und der Hunsrückheimat.
Gefühlvoll dargebotene Lieder präsentierte der Gemischte Chor "Die Bachfinken" aus Niederhambach mit Irina Reinhardt als Leitung. Die Abentheuerer rundeten das Programm mit "Hochzeit der Frösche" ab und beendete in diesem Jahr den harmonischen Abend und das gelungene Herbstkonzert.

Kreischorleiter Karlheinz Prem (2. von links) zeichnete Harald Mörsdorf für 40 Jahre sowie Gerhard Hess, Manfred Hess und Klaus Giebel für 50 Jahre Singen aus.
Nahe Zeitung vom Donnerstag, 24. September 2009, Seite 26
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7.10.2009
Zu: "Auch die IG hat den Segen des Finanzamts", Bericht in der Nahe-Zeitung vom 23. September 2009. Heimatverein und Interessengemeinschaft streiten in Abentheuer um Satzungsfragen.
Ich weiß nicht, woher die Informationen für diesen Artikel stammen, aber man sollte hier einiges richtigstellen: Es gibt keinen Knatsch im Ort Abentheuer - auch wenn ihn der Informant vielleicht gerne hätte.
Die IG ist kein Überverein, sondern ein gewollter Zusammenschluss aller noch Beteiligten. Auch liefen in der Vergangenheit nicht alle Koordinationen der Vereine über den Heimatverein. Vielmehr waren die Vereine immer in der Lage, selbstständig zu handeln.
Zudem wurde die IG in keiner Weise als Konkurrenz zum Heimatverein gegründet. Ihr Sinn ist, die Zusammenarbeit und Unterstützung aller Vereine zu ermöglichen.
Niemand im Ort ist der Meinung, dass der Heimatverein sich aus der Mitgliedschaft stehlen wollte.
Die Satzung der IG wurde unter Mitwirkung einer Abordnung des Heimatvereins aus einer Mustersatzung heraus erstellt und hat keine erheblichen Mängel. Der Heimatverein hat daraufhin seine Mitgliedschaft bei der IG aufgekündigt und ist somit kein Mitglied mehr.
Immer mehr bestätigt mich das Verhalten einer Person im Heimatverein, dass ihm die IG seit ihrer Gründung ein Dorn im Auge ist, weil es im Ort Abentheuer auch "ohne ihn" gut läuft. Das nennt man Demokratie, wo Ideen gemeinsam geschmiedet und durch Abstimmung zu Ergebnissen gebracht werden. Die Erfolge der IG Abentheuer bestätigen dies. Dynastien in Abentheuer haben keine Mehrheiten mehr - und das ist gut so.
Manfred Keppler,
Abentheuer
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15.10.2009
"Jeder haftet mit Privatvermögen" Zu: "Auch die IG hat den Segen des Finanzamtes", Bericht in der Nahe-Zeitung vom 23. September 2009 und Leserbrief "Die IG ist kein Überverein" in der Nahe-Zeitung vom 7. Oktober 2009. Der Streit um den Heimatverein in Abentheuer geht weiter.
Die Ausführungen des Herrn Keppler können nicht unwidersprochen bleiben. Zunächst möchte ich feststellen, dass ich die Grundidee der Interessengemeinschaft (IG) Abentheuer für gut halte. Was mich stört, ist die Art und Weise, wie nun in der kleinen Dorfgemeinschaft mit der ganzen Angelegenheit umgegangen wird.
Nach Äußerungen des Herrn Ortsbürgermeisters Goldt in der Versammlung des Heimatvereines ist die IG gar kein Verein, sondern eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR). Allerdings beginnt die Satzung der IG mit den Worten "...der Name des Vereins lautet..." Auch im weiteren Text der Satzung wird der Name "Verein" benutzt.
Wenn es sich um eine GbR handelt, dann rate ich jedem Mitglied der IG, sich über Rechte und Pflichten einer GbR mal kundig zu machen. Im Gesetzestext heißt es nämlich: "Jedes Mitglied haftet mit seinem Privatvermögen für alle Schulden der Gesellschaft..." Ob das wohl allen Mitgliedern bekannt ist? Auch bestimmt die Satzung der IG, dass der Beginn der Mitgliedschaft für zum Beispiel Vereine, "mit Entstehung derselben beginnt". Also eine automatische Mitgliedschaft. Wenn das alles keine erheblichen Mängel in einer Satzung sind, dann habe ich von Mängeln keine Ahnung.
Demokratie ist auch, wenn man Ross und Reiter nennt und sich mit "aufgeklapptem Visier" gegenübersteht, um Unklarheiten zu bereinigen. Vage vom Verhalten "einer Person im Heimatverein" oder eines "Informanten" zu schreiben, halte ich für schlechten Stil. Schlussendlich erwarte ich vom Ortsbürgermeister Neutralität gegenüber jedem Bürger und Verein des Ortes wie auch Aktivitäten zur Problemlösung, was bei der jetzigen Konstellation und Stimmung (er ist ja auch Vorsitzender der IG) nicht ganz unproblematisch sein dürfte.
Robert Stooß, Abentheuer
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17.10.2009 Auszug Schwanengesang Geld und Träume
Bei der vergangenen Frankfurter Buchmesse war der nach dem Hochwalddorf benannte Abentheuerverlag noch einer von 20 am Gemeinschaftsstand der rheinland-pfälzischen Kleinverlage. Heuer hat die aus Persien stammende Sima Khosharay, die über England, die Schweiz, Österreich und USA zum Studieren nach Deutschland kam und nun in Abentheuer - in der Mitte zwischen Trier, Frankfurt und Saarbrücken - die "klugen" Kinderbücher des Amerikaners Etan Boritzer verlegt, einen eigenen Stand. Dort präsentierte der Verlag die Neuerscheinungen; sie drehen sich um Geld und Träume.
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19.10.2009

Mit dem Silbernen Abzeichen belohnt wurden Wayne Livingston senior (Abentheuer), Michael Fries (Birkenfeld), Martin Lerch (Ellweiler), Mario Antes und Michael Antes (Hattgenstein), Helmut Brächer, Bernd Klee (Oberbrombach), Siegfried Blunz (Rinzenberg) sowie Marc Ritter und Martin Theiß (Schwollen). Fotos: Gerhard Ding
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Der 46-jährige Ulrich Hammer wurde in der evangelischen Gemeinde Brücken/Achtelsbach eingeführt - Hirte von 2650 Seelen
Gar nicht so neu ist der neue evangelische Pfarrer von Brücken und Achtelsbach. Bisher im benachbarten Nohfelden zu Hause, ist er diesseits wie jenseits der Landesgrenze kein Unbekannter.
BRÜCKEN/ACHTELSBACH. Im feierlichen Rahmen eines Gottesdienstes im Gemeindezentrum von Brücken wurde Ulrich Hammer als neuer Pfarrer von Brücken und Achtelsbach eingeführt. Der 46-Jährige übernimmt die seit Monaten vakante Stelle von Pfarrer Erwin Bonn, der sich zu Ostern von seiner ehemaligen Gemeinde verabschiedet hatte und sich jetzt in der Ruhephase der Altersteilzeit befindet. Ulrich Hammer, Jahrgang 1961, ist gebürtiger Aachener. Er studierte Theologie in Berlin und in Bochum sowie zwischenzeitlich in Brasilien, wo er in Sao Leopoldo im Süden des Landes im Rahmen eines Austauschprogramms des Lutherischen Weltbundes ein Praktikum im sozialen Bereich absolvierte.
In den Dienst der evangelischen Landeskirche trat Hammer als Vikar im saarländischen Völklingen. Danach arbeitete er als Pfarrer in Sonderdienst - zuerst als rechte Hand des Superintendenten, später übernahm er spezielle Aufgaben im Klinikum auf dem Saarbrücker Winterberg sowie in der Altstadtgemeinde St. Arnual.
In der Saarland-Metropole lernte Hammer auch seine spätere Ehefrau kennen. Vergebens bemühten sich beide zunächst um eine gemeinsame Pfarrstelle. Er ergatterte schließlich eine Teilzeitstelle in Nohfelden...
Quasi in Auswirkung der aktuellen Gemeinde-Strukturreform verschlug es den 46-Jährigen jetzt nach Brücken/Achtelsbach. Die beiden pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinden im Trauntal, bestehend aus den Orten Brücken, Abentheuer und Börfink auf Brückener sowie Achtelsbach, Meckenbach, Dambach und Brücken-Traunen auf Achtelsbacher Seite, brachten es mit 1625 Gemeindemitgliedern aber auch nur auf weniger als 90 Prozent einer Pfarrstelle (nach dem im November 2008 von der Landeskirche Düsseldorf beschlossenen Schlüssel).
Eine ganze Stelle wurde es erst jetzt durch die Kündigung des Gestellungsvertrags zwischen Birkenfeld und Nohfelden.
Einschließlich der Kirchengemeinden Nohfelden und Ellweiler betreut Ulrich Hammer in seiner Pfarrstelle jetzt rund 2650 evangelische Christen in neun Dörfern diesseits und jenseits der Landesgrenze. Mehr noch: In insgesamt sechs Kirchen von Türkismühle über Nohfelden, Sötern, Eisen und Achtelsbach bis hin nach Brücken predigt er künftig das Wort Gottes. Wohnen werden Pfarrer Hammer und seine Frau in Brücken. Derzeit sind sie beim Umziehen. (kpm)
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23.10.2009
Zur Person
ABENTHEUER. Markus Berang, aus Abentheuer feierte am 1. August seine 25-jährige Dienstzugehörigkeit als Mitarbeiter der Elisabeth-Stiftung des DRK. Er begann am 1984 seine Ausbildung zum Bürokaufmann in der Elisabeth-Stiftung. Während seiner Ausbildung war er in verschiedenen Abteilungen der Verwaltung und in der Personalabteilung, in der er bis zum heutigen Tage noch tätig ist, eingesetzt. Schwerpunkte seiner Tätigkeiten sind die abrechnungstechnischen Arbeiten sowie die Aufbereitung der Personalkosten für die Buchhaltung und Kostenrechnung. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde dankten der Geschäftsführende Vorstand der Elisabeth-Stiftung, Dr. Schneider, Abteilungsleiter Uebel sowie Betriebsratsvorsitzender Jerusalem dem Jubilar für die bisherige Zusammenarbeit.
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10.11.2009
Frisch gekürte Handwerksgesellen erhielten ihre Diplome - NZ veröffentlicht Namen und Betriebe
IDAR-OBERSTEIN. Hier die Namen der frischgebackenen Gesellen, die am Sonntag in der Idar-Obersteiner Göttenbach-Aula ihren Gesellenbrief erhalten haben (die NZ berichtete).
Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizung-, Klimatechnik: Tim Alsfasser, Abentheuer (Ausbildungsbetrieb: Heizungsbau Wenz GmbH, Hoppstädten-Weiersbach); .......... .Nahe Zeitung vom Dienstag, 10. November 2009, Seite 15.
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Motorsportlerin punktet in der Youngtimer-Trophy fleißig - Partner Sebastian Koch überschlägt sich bei Slalom-Wettbewerb
ABENTHEUER. Ein zufriedenstellendes Fazit ihrer ersten Saison in der Youngtimer-Trophy zogen Diana Meyer und Sebastian Koch aus Abentheuer, die die bundesweite Serie auf den Plätzen 9 und 11 unter 58 Teilnehmern ihrer Wertungsgruppe abschlossen. Im Gesamtergebnis aller 190 gemeldeten Fahrer aller Wertungsgruppen erreichten sie die Ränge 31 und 40. "Diese Ergebnisse im ersten Jahr übertrafen unsere Erwartungen und lassen auf eine gute Saison im Jahr 2010 hoffen", erklärte Diana Meyer.
In der Youngtimer-Trophy ist Vielseitigkeit gefragt. Rundstreckenrennen stehen genauso auf dem Programm wie Slalom-Veranstaltungen und Rallyes. So musste das Duo unter anderem auf der Rennstrecke in Assen an den Start gehen. In einem stattlichen Feld konnten sich Meyer und Koch in den Trainingsläufen bei strömendem Regen eine sehr gute Startposition herausfahren. Bei den widrigen Witterungsbedingungen hatten auch die PS-schwächeren Fahrzeuge wie ihr Suzuki Swift eine gute Chance, auf sich aufmerksam zu machen, wie Diana Meyer eindrucksvoll unter Beweis stellte. Beim Rennen - aus Sicht der Abentheurer leider auf trockener Strecke - erreichten sie einen respektablen dritten Klassen-Platz und den 20. Gesamtrang. Technische Probleme verhinderten eine bessere Platzierung.
Es folgte ein Slalom auf dem Flugplatz in Bitburg. Ein gefundenes Fressen für Sebastian Koch, den Deutschen Slalom-Vize-Meister 2008 - sollte man meinen. Es kam nämlich anders als gedacht. Nach einer Top-Zwischenzeit, die schon auf einen Sieg hoffen ließ, überschlug sich Koch mit seinem Fahrzeug. Dank der vorgeschriebenen Sicherheitseinrichtungen befreite er sich unverletzt aus seinem Fahrzeug, bevor die Hilfskräfte es erreichten. Allerdings war er stinksauer über seinen Unfall.
Drei hektische Wochen standen nun bevor, schließlich musste das kaputte Auto repariert werden. Unter Mithilfe von Freunden und einem Spezialisten für Karosseriebau gelang es, das Auto pünktlich zum Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings wieder an den Start zu bringen. Etwas eingebremst vom Überschlag in Bitburg nahmen die Abentheurer das Zwei-Stunden-Rennen in Angriff. Koch fuhr die erste Stunde bis zum vorgeschriebenen 60-Sekunden-Tankstopp. Dann übernahm Meyer das Lenkrad. Ein notwendiger Reifenwechsel bremste das Nahe-Duo noch einmal ein, doch ihre konstanten Rundenzeiten wurden mit dem dritten Klassenplatz belohnt.
Blieb zum Abschluss der Youngtimer-Serie noch ein Rallyestart. Meyer pilotierte diesmal nicht selbst ihren Suzuki Swift, sondern unterstützte mit ihrer langjährigen Erfahrung als Rallye-Kopilotin Helmut Stilles aus Bad Münstereifel in einem Golf GTI 1. Nach 155 Wertungs-Kilometern, unterteilt in 13 Prüfungen, verbuchten sie unter 102 Teilnehmern den dritten Platz in ihrer Klasse und den 55. Gesamtplatz als Erfolg. Koch verzichtete auf den Rallyestart, so dass er in der Youngtimer-Gesamtwertung knapp hinter seiner Motorsport-Partnerin landete. (olp)
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