2007
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2008 kommen die Feuerwehren Brücken mit einem TSF/W und Abentheuer, wo dann endlich der TSF-Veteran Baujahr 1973 ausgesondert werden kann, mit einem KLF an die Reihe. Dann fehlt nur noch der Ausrückebereich mit Nohen, Schmißberg, Elchweiler und Nohen, in dem die Wehren außer Elchweiler mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug ausgerüstet sind. "Wo wir das Wasser führende Fahrzeug stationieren, ist noch offen", erklärt Schneider. Darüber sind Mittel für die Mannschaftstransportwagen für Birkenfeld und Siesbach sowie einen Einsatzleitwagen für Birkenfeld veranschlagt. Ersetzt werden muss auf längere Sicht auch das Tanklöschfahrzeug 16/24 in Schwollen, das schon 30 Jahre auf dem Buckel hat.
Künftig sind in jedem der im Einvernehmen mit Wehrführer und Feuerwehrausschuss definierten Ausrückebereiche wenigstens acht Atemschutzgeräte vorhanden. Flächendeckend werden zudem Rettungsgerät in Form von Schere und Spreizer sowie Beleuchtung angeschafft.
Neun Ausrückebereiche festgelegt Die Ausrückebereiche in der Verbandsgemeinde Birkenfeld:
● Stadt Birkenfeld. ● Hoppstädten-Weiersbach, Gimbweiler, Dienstweiler, Ellweiler.
● Siesbach, Leisel, Rötsweiler-Nockenthal. ● Schwollen, Hattgenstein, Wilzenberg-Hußweiler.
● Brücken, Achtelsbach, Dambach, Meckenbach. ● Niederbrombach, Oberbrombach, Sonnenberg-Winnenberg, Kronweiler.
● Abentheuer, Buhlenberg, Börfink. ● Oberhambach, Niederhambach, Rinzenberg, Gollenberg, Ellenberg.
● Rimsberg, Elchweiler, Schmißberg, Nohen.
........... (ks) Nahe Zeitung vom 03.01.2007, Seite 16
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Einwohnerstatistik der VG Birkenfeld offenbart sattes Minus für die Kreisstadt und starkes Plus für Hoppstädten-Weiersbach
Um 63 sank im vorigen Jahr die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Birkenfeld. 13 der 31 Gemeinden beklagten einen Rückgang, zwei blieben stabil.
BIRKENFELD. Von allen Orten der Verbandsgemeinde Birkenfeld verlor die Kreisstadt Birkenfeld im zurückliegenden Jahr die meisten Einwohner: 54. Somit zählte sie am 1. Januar 2007 nur noch 6613 - zur Jahrtausendwende waren es noch gut 7000 gewesen.
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Über der 400er-Grenze liegen fünf weitere Dörfer: Abentheuer (486), Schwollen (481), Achtelsbach (463), Gimbweiler (444) und Siesbach (413). Dies galt bis vor wenigen Jahren auch für Nohen (heute 380) und Kronweiler (347). Ebenfalls oberhalb der 300er-Marke befinden sich Wilzenberg-Hußweiler (335), Rinzenberg (323), Niederhambach (321), Dienstweiler (307) und Ellweiler (305).
(ks) Nahe Zeitung vom 16.01.2007, Seite 21
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BRETZENHEIM. Für ihre jahrzehntelange Treue ehrte der Bezirksverband Koblenz-Bad Kreuznach der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau), im Partyhaus Fuhr in Bretzenheim mehr als 170 Mitglieder, darunter auch etliche aus dem Kreis Birkenfeld.
Vorsitzender Dieter Kullmann aus Neu-Bamberg ging auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland ein und forderte merkliche Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmer. "Die wirtschaftliche Situation lässt eine spürbare Lohnerhöhung zu, die Beschäftigten haben schon längst einen Lohnzuwachs verdient, und die Binnenkonjunktur kann nur verbessert werden, wenn mehr Geld in die Taschen der Arbeitnehmer kommt", betonte er............
40 Jahre Mitglied sind: ............................
Für 50 Jahre wurden geehrt: August Höhn, Otto Hub, Werner Lotzmann, Hubert Petry, Leo Werle, Herbert Zöllner, alle Idar-Oberstein; Wolfgang Krause, Abentheuer, und Erwin Kunz aus Allenbach. (nn) Nahe Zeitung vom 18.01.2007, Seite 11
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Viele Schäden hinterließ Orkan "Kyrill" gestern auch im Kreis Birkenfeld. Mehr Sorgen aber machten gestern Abend die Pegelstände von Nahe und Idarbach.
KREIS BIRKENFELD. ....................
B 269 voll gesperrt
In der Verbandsgemeinde Birkenfeld war die Feuerwehr gefordert, als bei Abentheuer Bäume auf die Hochspannungsleitung und die L 165 stürzten. In Birkenfeld, Oberhambach und Ellenberg liefen Keller voll. Relativ ruhig blieb es in der Verbandsgemeinde Baumholder, wo lediglich eine Zufahrt zu einem einzelnen Haus durch umgestürzte Bäume blockiert war. Am Abend sperrte die Polizei die Bundesstraße 269 zwischen Birkenfeld und Morbach ebenso wie die B 50 Morbach-Hermeskeil wegen Baumsturzgefahr komplett. .......
An den Schulen im Kreisgebiet wurde der Unterricht gestern auf Anraten der Kreisverwaltung vorzeitig beendet. Die Bahn strich am Nachmittag auf der Nahestrecke mehrere Verbindungen. Kurz vor 20 Uhr ging der letzte Zug mit fast zweistündiger Verspätung in Richtung Mainz. Er fuhr nur noch mit Tempo 40 wegen der Gefahr von umgestürzten Bäumen auf den Gleisen. Auf dem Flugplatz Frankfurt-Hahn bildeten sich lange Warteschlangen: Passagiere versuchten, die wegen des Orkans abgesagten Flüge umzubuchen. (sc/ks/kuk/vm)
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Dank des ausgeprägten Engagements der Bürgerschaft beim Bau des Gemeinschaftshauses hat die Gemeinde Abentheuer wieder genug finanziellen Spielraum, um neue Vorhaben zu verwirklichen.
ABENTHEUER. Die Dorferneuerung ist derzeit das zentrale Projekt für die Gemeinde Abentheuer: Nachdem die Moderation weitgehend abgeschlossen ist, widmet sich das Planungsbüro Vollmuth aus Kanzem bei Konz der Fortschreibung des Konzepts und der Beratung von Privatleuten, die ihr Haus renovieren wollen. Bis 2010 läuft die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde, womit eine großzügige Landesförderung verbunden ist. "Wichtig ist jetzt, die Realisierbarkeit der Ideen zu prüfen", sagt Ortsbürgermeister Klaus Goldt. Priorität genießt für die Bürger die Anlegung eines Wanderwegs von der Hujetsmühle in den Ort. Weil der Pfad teilweise über Buhlenberger Bann führt, scheidet der Topf "Dorferneuerung" aus, wie der Ortschef erläutert. Stattdessen strebt er eine Finanzierung aus Mitteln des Naturparks Saar-Hunsrück an.
Ebenfalls auf beiden Gemarkungen liegt der arg ramponierte Wirtschaftsweg über den Dellner Berg, sodass die Kosten zwischen Buhlenberg (32 000 Euro) und Abentheuer (28 000) aufgeteilt werden. Sobald der 50-prozentige Zuschuss bewilligt ist, "fangen wir an", verspricht Goldt.
In Kürze ersetzt werden alle Straßenschilder - vor allem die hölzernen mitsamt den Pfählen sind marode. Nach reiflicher Überlegung entschied sich der Gemeinderat, der die Lösungen anderer Orte in Augenschein nahm, für eine Metallausführung. "Danach werden wir die Verkehrsschilder erneuern", kündigt der "OB" an. Um einen Rasentraktor für 3000 Euro wird der Gerätepark erweitert. "Wir haben große Grünflächen, die sich im Eigentum der Gemeinde befinden", begründet das Dorfoberhaupt die Investition. Während das mit immenser Eigenleistung errichtete und im September 2004 eingeweihte Gemeinschaftshaus, das "Abentheurer-Haus", stark frequentiert wird, arbeiten die Bewohner mit vereinten Kräften an der Trauntalhütte. Deren Attraktivität möchten sie mit Unterstützung der OIE AG steigern. Kein Manko ist in den Augen des Ortsbürgermeisters, dass die 490-Seelen-Gemeinde keine Bauplätze mehr anzubieten hat - im Gegenteil: "Es gibt genügend andere Möglichkeiten, die unseren Haushalt nicht belasten." Zum Beispiel die Schließung von Baulücken, der Neubau nach dem Abriss nicht erhaltenswürdiger Anwesen oder die Altbausanierung. Auch eine Abrundungssatzung wäre im Bedarfsfall eine günstige Alternative. "Außerdem stehen gerade zwei Häuser zum Verkauf", berichtet der 53- Jährige: "Im Übrigen haben wir hier im Moment keine einzige freie Wohnung." (ks) Nahe Zeitung vom 09.02.2007, Seite 22

Dringend erneuerungsbedürftig sind in
Abentheuer die maroden Straßenschilder aus Holz. Die neuen
Metallschilder, die demnächst in Eigenleistung in der ganzen Ortslage
aufgestellt werden, kosten insgesamt rund 1500 Euro.
Foto: Reiner Drumm
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Das Zwiegespräch zwischen Lotte Mannstoll, verkörpert von der 1.
Ortsbeigeordneten Klaudia Schröter (rechts) und Lisje Krummbein, dargestellt von
Michaela Berang, bereicherten den bewusst nicht mit Programm überladenen
geselligen Abend der IG Abentheuer. Ehrensache war es für das Prinzenpaar der KG
Narrhalla Buhlenberg, den Fastnachtern im Abentheurer-Haus
seine Aufwartung zu machen: Schließlich kommt Karnevalsprinz Nico Berang "von
der Hitt". Zuvor wurden Eier und Speck, gesammelt von den "Süßschnissern" aus
den Reihen des Heimatvereins, verzehrt. Heute ab 14.11 Uhr ist an gleicher
Stätte Kinderfastnacht mit Kehraus.
Foto: Gerhard Ding
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Die Arbeiten an der Trauntalhütte in Abentheuer stehen vor dem Abschluss: Die Hütte bekam einen neuen Anstrich, und der Fußboden wurde mit neuen Steinplatten ausgelegt. An der Dachrinne wird noch gearbeitet. Geplant sind außerdem neue Holzläden, eine Sitzmöglichkeit im Außenbereich, ein Basketballkorb sowie eine Schautafel "Tiere des Waldes". Das Mitarbeiter-Projekt der OIE "Aktiv vor Ort - Mitarbeit für Mitmenschen" und ein damit verbundener finanzieller Zuschuss von 2000 Euro machten die Restaurierung möglich. OIE-Mitarbeiterin Brigitte Arend, Ortsbürgermeister Klaus Goldt, die 1. Beigeordnete Klaudia Schröter und weitere ehrenamtliche Helfer legten Hand an. "Dank der Unterstützung der OIE war es uns möglich, die Um- und Anbaumaßnehmen umzusetzen", freut sich Goldt. Bei dem Projekt des Energieversorgers können OIE-Mitarbeiter, die ihren Wohnort zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Kultur, Naturschutz oder bei Hilfs- und Rettungsdiensten unterstützen möchten, mit einem Zuschuss gefördert werden.
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ABENTHEUER. Mit ihrem "Konzert 2007" präsentierte die Sängervereinigung Abentheuer ein dreistündiges Programm. Dabei wurden der Gemischte Chor und der Männerchor Abentheuer vom Gesangverein 1873 Allenbach, dem Gemischten Chor Dienstweiler, dem Kirchenchor St. Briktius Malborn sowie vom Liederkranz aus Hoppstädten-Weiersbach musikalisch unterstützt. Unter der Leitung von Stefan Mörschbächer hieß der Gemischte Chor Abentheuer alle Gäste mit "Von fern klingt leise eine Melodie" willkommen und stimmte mit "Reiter schmuck und fein" und "Liebesreigen", am Piano begleitet von Martin Thömmes, auf den Konzertabend ein.
Makabres vom Hühnerhof Es folgte die Sängerschar aus Allenbach unter der Leitung von Hans-Helmut Ballhorn. Ihr "Mich zieht es nach dem Dörfchen hin" ergänzte den zuvor gehörten gefühlvollen Gesang. Danach wurde es mit Helmut Weirich und seinem Gemischten Chor Dienstweiler lebhaft - etwa mit dem von ihrem Chorleiter arrangierten Titel "Alle Straßen dieser Erde", für den es stürmischen Applaus gab. Aus ihrem Kirchenchor-Repertoire schöpften danach die Gäste der Kirchengemeinde St. Briktius Malborn mit sakralen Titeln wie "Er hält seine Hand über uns" unter der Leitung von Stefan Mörschbächer sowie Martin Thömmes am Piano .
Der nur 15-köpfige Liederkranz Hoppstädten-Weiersbach bot "Die Farben des Frühlings" und das "Halte deine Träume fest" mit Bravour dar. Mit diesem Chor ging es nach der Pause auch weiter - es folgte unter anderem das schwäbische Liebeslied "Feins Liebchen, du hast mich g'fangen". Gerlinde Schmidt konnte stolz sein auf die Leistung. Die Malborner zeigten sich von ihrer flotten, beschwingten Seite mit Liedern wie "Erlaube mir fein's Mädchen". Bravo-Rufe und kräftiger Applaus waren der Lohn.
Die Allenbacher bewiesen mit dem von Hans Helmut Ballhorn arrangierten "Dort, wo der stille Garten liegt" nochmals ihr Können. Bei den Dienstweilerern wurde es mit der südländischen Liebes-Episode "Tri Sulara" nochmals lebhaft, wovor abschließend die etwas makabere Hühnerhof-Episode "Aus und vorbei" mit sehr viel Applaus bedacht wurde.
Harmonischer Abschluss Zum Finale bot der Gastgeberchor mit "Eins, zwei, drei" einen Titel über einen lustigen Weiberhelden. Bei der sofort gewährten Zugabe "Kein schöner Land" sangen die mehr als 100 Gäste aus vollen Kehlen mit. Mit einem Doppelchor, den die Abentheuerer und ihre Freunde aus Malborn mit 70 Aktiven bildeten, endete der Abend voluminös mit dem Chorhit "Abendruhe" und dem Lied "Das klingt so herrlich". So fand das Konzert, das Vorsitzender Rudolf Quack mit seinen ruhigen und humorvollen Ansagen bereicherte, einen harmonischen Abschluss.

Der Kirchenchor
St. Briktius aus Malborn war am Samstag zu Gast bei der Sängervereinigung
Abentheuer. Der Chorgesang bestimmte am Wochenende das Geschehen in Ort.
Tags drauf folgte ein "Familiäres Sonntagskonzert".
Foto: Gerhard Ding
Am Sonntagmittag gestaltete der Männerchor Abentheuer ein "Familiäres Sonntagskonzert". Nach Kaffee und Kuchen demonstrierten die zehn Abentheuerer "Mannsbilder" im Abentheurer Haus ihre Vielseitigkeit. Mit Volksliedern wie "Am Brunnen vor dem Tore" sangen sie sich in die Herzen der knapp 100 Gäste. Als "Bonbon" glänzte danach Martin Thömmes am Piano. Seine Überraschung: Er rezitierte das Lied "Nun leb wohl, die leise Gassen", in vier unterschiedlichen Variationen auf dem Klavier. Dafür erhielt er stürmischen Applaus. Im zweiten Teil zeigten sich die Männer von einer ganz anderen Seite. Diesmal hatten Stefan Mörschbächer und seine Truppe zwei Spirituals, unter anderem "All Night, All Day", parat. Europäische Volkslieder wie das böhmische Lied "Jetzt fahr'n wir über'n See" gab es im dritten Teil des Konzertes zu hören. Den meisten Beifall gab es nach dem jamaikanischen Volkslied "Linstead Market". Dieser sehr lebhafte Titel, mit Klavierunterstützung von Martin Thömmes, war zweifellos das Glanzlicht Bei der Zugabe "Kein schöner Land" sangen auch am Sonntag die zufriedenen Gäste aus Leibeskräften mit. Paul Lauer
Nahe Zeitung vom 13.03.2007, Seite 23
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Toller Ausflug Einen Zuschuss von Gemeinde und Kreis nutzten die Abentheurer Kinder für einen Ausflug nach Mainz, wo Schlittschuhlaufen auf dem Programm stand. Bevor es in die Eishalle ging, machten die Kinder und ihre Begleiter eine kleine Erkundungstour durch die Landeshauptstadt. Gemeinsam wurde der Fastnachtsbrunnen am Schillerplatz besichtigt, begeistert waren die Mädchen und Jungen auch vom Mainzer Dom. Nachmittags hatten die rund 30 Teilnehmer dann viel Spaß bei Rutschpartien auf der Eisbahn - die machten allerdings auch ganz schön hungrig. Kein Wunder also, dass sich bei der Rückkehr im Abentheurer Jugendraum alle begeistert über Pommes, Frikadellen und Pizzabrötchen hermachten.

Auch den Fastnachtsbrunnen bestaunten die Abentheurer bei ihrem Ausflug in die
Landeshauptstadt.
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Viele junge Gesichter in der Ratssitzung - auch damit will die Hochwaldgemeinde Abentheuer ihre heute im Dorfwettbewerb geforderte Zukunftsfähigkeit beweisen. ABENTHEUER. Der Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft", an dem sich die Gemeinde Abentheuer im nächsten Jahr beteiligen will, wirft seine Schatten voraus. Junge Gesichter dominierten bei der jüngsten Ratssitzung: Neben den Machern der "Dorfzeitung" aus den Reihen der örtlichen Jugendvertretung waren auch Mitglieder des Jugendfördervereins anwesend.
Mit Freude konnte der Initiator der Abentheuerer Dorfzeitung, Ulrich Jörg, sein junges Redaktionsteam mit Denise und Michelle Balling, Dominik Beermann und Sebastian sowie Julian Jörg vorstellen. Es sind zwei oder drei Dorfzeitungen jährlich geplant, die in einer Auflage von etwa 200 Exemplaren an die Haushalte verteilt werden.
Auch die Schaffung einer Jugendvertretung mit Christian Thiel, Martin Schneider und Patrick Massierer als deren Sprecher und Bindeglied zwischen den jungen Abentheuerern und ihrer Gemeindevertretung wurde vom Rat begrüßt. Vielfältige Aktivitäten - von Arbeitseinsätzen zwecks Unterhaltung und Ausstattung des Jugendraums bis hin zu geselligen Veranstaltungen - sind geplant. Demnächst gibt's für die Anhänger von Computerspielen eine sogenannte LAN-Party. Der Jugendförderverein will die Projekte nach Kräften unterstützen, erklärte Vorsitzender Manfred Keppler. Großes Ziel aller aber ist laut Ortsbürgermeister Klaus Goldt die Beteiligung am Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" im kommenden Jahr.
"OB" Goldt und Ulrich Jörg informierten auch über die Aktion "SWR 1 - Heimspiel-Gemeinde". Im Sommer ist eine Busfahrt zu der noch unbekannten Partnergemeinde geplant, um diese beim Wettbewerb zu unterstützen. Auch wird sich eine Abordnung aus Abentheuer an den Waldjugendspielen" beteiligen.
Über einen erfolglosen Vorstoß der Gemeinde in Sachen "Innerörtliche Verkehrsberuhigung" informierte Goldt. Die Polizei will aber künftig verstärkt Geschwindigkeitskontrollen vornehmen.
Von immensen Sturmschäden, die vorrangig abzuarbeiten sind, berichtete Forstoberamtsrat Walter Antes bei der Vorstellung der Forstwirtschaftspläne. Breiten Raum nahm danach das Thema DSL-Versorgung ein. Die Ratsmitglieder kamen zu der Erkenntnis, dass die Situation nur mit erheblichem Aufwand zu verbessern sei. Rudolf Quack riet, sich privater Anbieter zu bedienen: Bei ihnen sei dank Orbit-Verbindungen ein Rundum-Paket bereits für 30 Euro zu haben.
Auf Antrag von Ratsmitglied Bernd Massierer stand neben der Einrichtung eines Urnengrabfelds die Instandsetzung des Wegs zum Friedhof auf der Tagesordnung: Beim Wegebau will der Ortschef nicht auf Fördermittel verzichten. Da Eile geboten sei, versuche man, die Situation mit Bordmitteln zu entschärfen. Auf mittlere Sicht könne man sich gemeinsam mit Brücken, in dessen Bann die Trasse mündet, um einen fachgerechten Ausbau kümmern. Über das geplante Urnengräberfeld will der Gemeinderat bei einer Ortsbegehung sprechen.
Die Anbringung eines Vollwärmeschutzes am gemeindeeigenen Sechsfamilienhaus wurde ebenfalls lange diskutiert. Vergleichende Angebote sollen eingeholt, die Maßnahme schon bald unter Rückgriff aufs Modernisierungsprogramm des Landes realisiert werden. Abschließend informierte Klaus Goldt über die Ausrückbereiche der Feuerwehr. Dass sich Buhlenberg, Abentheuer und Börfink zu einer Zweckgemeinschaft zusammengefunden haben, sei eine gute Sache. (pl) Nahe Zeitung vom 22.03.2007, Seite 20
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BRÜCKEN/ABENTHEUER. Wandern mit Manuel Andrack - einige Teilnehmer der Tour anlässlich der Vorstellung der neuen Freizeitkarte der Verbandsgemeinde Birkenfeld kannten den Kölner nicht nur als "Sidekick" von Kabarettist Harald Schmidt, sondern wussten um seine Liebe zum Wandern und zum Hunsrück. Diese verschwieg der Familienvater in den Shows nicht. So hatte Holger Noß, der 2. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, die Idee, den 41-Jährigen zu einer Wanderung einzuladen - und der sagte spontan zu, seinen Reiturlaub in der Südeifel für einen Tag zu unterbrechen.Humorvoll und zugänglich präsentiert sich Andrack am Brückener Dreschschuppen, wo ihn Bürgermeister Manfred Dreier und sein Tross empfangen, erzählt von seinen Wanderungen durch den Hunsrück, wobei ihn eine Etappe vom Erbeskopf zur Bahnstation Neubrücke führte. Von einer anderen, nämlich im nördlichen Teil, berichtet er in "Du musst wandern", dem 2005 erschienenen ersten seiner beiden unterhaltsamen Wanderbücher, für das er "ohne Stock und Hut im deutschen Mittelgebirge" unterwegs war. "Alle deutschen Mittelgebirge haben einen etwas rückständigen Ruf, doch der Hunsrück ist immer noch etwas zurückgebliebener", schreibt er. Irgendwie sei der Hunsrück "das schwarze Schaf unter den deutschen Landschaften". Dennoch bekennt er: "Auch ich bin ein Hunsrücker! Das ist meine Heimat." Diese Zuneigung beruhte auf der berühmten Serie "Heimat" von Edgar Reitz, die sich der Redakteur mehrmals von Anfang bis Ende anschaute - vor allem in seinem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft.Doch nicht nur am Baybachtal und am Ehrbachtal findet der eingefleischte Anhänger des 1. FC Köln Gefallen. Einen Vorzug der Gegend rund um Birkenfeld weiß er schon vor seiner Ankunft zu schätzen: Nicht Königsbacher, sondern Kirner Pils, seine Lieblingsmarke, ist das Bier der Region.Während einige lieber auf Waldboden statt auf Asphalt und Schotter spaziert wären, preist Andrack die Vorzüge "kommunikativer", sprich breiter Wege: Im Hochwald kann er weitaus mehr interessante Gespräche führen als im Gänsemarsch auf schmalen Pfaden - und freundet sich mit dem Dialekt schnell an: "Den finde ich großartig!"Bei aller Begeisterung vermah sich der Chefdramaturg dem Tempo seiner Mitstreiter gut anzupassen: "Ich bin kein Hardcore-Wanderer." Einsame Touren, mindestens 40 Kilometer lang, sind ihm ebenso in schöner Erinnerung wie kürzere mit Freunden, seinen Kindern und seinem Vater."Reiten, Wandern, Rennradfahren und Lesen machen für mich einen perfekten Urlaub aus", verrät der zweimalige Träger des Deutschen Fernsehpreises. Kurzweilig ist für ihn und seine Begleiter dank vieler Gags und Anekdoten der Aufstieg auf dem Wanderweg im Zeichen des Wildschweins von Brücken auf den Neuhof, wo Mitarbeiter der Verbandsgemeinde kühle Getränke reichen.Im Eiltempo marschiert die Gruppe Richtung Abentheuer, schnurstracks vorbei am Beilfels. Den will Andrack unbedingt sehen, als er von der grandiosen Aussicht hört. "Ich komme gerne wieder", verkündet der Stargast, der Schweinefleisch verschmäht. Umso besser mundet ihm die Spezialität vom Rind im Landhaus La Cachette .
Beim gemütlichem Abschluss im Landhaus La Cachette in Abentheuer signierte der prominente Gast auch seine Wanderbücher.
Nahe Zeitung vom 14.04.2007, Seite 18
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Kindergarten muss vorübergehend umziehen: Überhöhte Formaldehydwerte durch Decke und Kleber
ABENTHEUER. Ins benachbarte Dorfgemeinschaftshaus ist für einige Tage der Kindergarten Abentheuer umgezogen. Bei Kontrollmessungen des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht, wie sie die Verbandsgemeinde regelmäßig nach Baumaßnahmen durchführen lässt, war im Gebäude eine leicht über dem Grenzwerten liegende Formaldehydbelastung festgestellt worden, erklärt Bürgermeister Manfred Dreier. Durch weitere Messungen und Untersuchungen konnte die Schadstoffquelle gefunden werden: "Die neue Schallschutzdecke und ein beim Einbau verwendeter Kleber waren zwar einzeln betrachtet unbedenklich, sonderten aber in ihrer Kombination Formaldehyd ab. Ein morgendliches Querlüften des Raumes von fünf bis zehn Minuten hätte laut Empfehlung des Umweltamtes gereicht", sagt Dreier. Die Verbandsgemeinde entschloss sich zur konsequenteren Lösung: Die Sanierung des belasteten Gruppenraumes wird umgehend in Angriff genommen: Vom heutigen Samstag an werden die Deckenplatten ausgetauscht.
Aus diesem Grund ist der Kindergarten ins Dorfgemeinschaftshaus umgezogen und wird dort für die Zeit der Sanierungsmaßnahmen seinen Betrieb weiterführen. Für die Eltern ändert sich grundsätzlich nichts, die Öffnungszeiten bleiben die gleichen, nur der Eingang zum Kindergarten ist ab sofort der Eingang des Dorfgemeinschaftshauses, wo auch der Bus hält. Die Verbandsgemeinde dankt der Ortsgemeinde Abentheuer für die sofortige und unproblematische Hilfe. (kpm)
Nahe Zeitung vom 28.04.2007, Seite 21
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Hinweise auf Formaldehyd im Kindergarten Abentheuer gab es schon 2005 - Zeitaufwendiges Prüfverfahren des Umweltamtes
Dass Eltern sensibel reagieren auf Umweltbelastungen, denen ihre Kinder ausgesetzt sind, ist verständlich. In Hochwalddorf Abentheuer sind Väter und Mütter, deren Nachwuchs den kommunalen Kindergarten besucht, aber noch mehr über anderes entsetzt.
ABENTHEUER. Erhöhte Formaldehyd-Werte in einem Gruppenraum des kommunalen Kindergartens in Abentheuer haben betroffenen Eltern in Alarm versetzt. Doch mehr noch als die ermittelte Schadstoffbelastung erschrecken die Mütter und Väter jene fast eineinhalb Jahre, die der Träger der Einrichtung, die Verbandsgemeinde Birkenfeld, die unliebsamen Messergebnisse verschwieg.
Erste Informationen gab es - und das "eher beiläufig", wie Maike und Andreas Lang berichten -, in einem Gespräch des Elternbeirates mit der Leitung des Kindergartens sowie Vertretern des Trägers am 18. April dieses Jahres. Wegen unmittelbar bevorstehender Sanierungsarbeiten aufgrund der erhöhten Schadstoffbelastung in einem der Räume müsse die betroffene Kindergartengruppe für ein paar Tage im benachbarten Dorfgemeinschaftshaus untergebracht werden, hieß es. Gleichzeitig wurde der Austausch von Akustikdeckenplatten, die im Zusammenwirken mit einem ungeeigneten Klebstoff für die erhöhten Formaldehydwerte verantwortlich gemacht wurden, für das erste Mai-Wochenende angekündigt.
Besorgte Eltern fragten nach und erfuhren "Erschreckendes", wie das Ehepaar Lang meint: Bei einem Grenzwert von 124 Mikrogramm pro Kubikmeter Raumluft war bei einer ersten Messung am 7. November 2005 ein Wert von 168 Mikrogramm festgestellt worden, der bei einer Kontrollmessung drei Wochen später sogar bei 175 Mikrogramm lag - gab ihnen Peter Johnke, der zuständige Fachbereichsleiter der VG-Verwaltung, bereitwillig Einsicht in die Unterlagen. Die Langs, deren Töchterchen seit einem Jahr den Kindergarten besucht, fühlen sich angesichts dieses langen "Schweigens" seitens des Kindergartenträgers nicht nur "schlecht informiert", sie sehen sich auch in ihren Elternrechten ausgehebelt: "Die Verbandsgemeinde hat sich praktisch das Recht genommen, über das Wohl unserer Kinder zu entscheiden."
Etwas weniger drastisch formuliert Elternbeiratsvorsitzende Bianca Molter ihren Unmut: Doch allzu lange, so meint auch sie, hat die Verbandsgemeinde, aber auch die Kindergartenleitung die erhöhten Schadstoffwerte totgeschwiegen. Und letztlich auch bei der Ankündigung der bevorstehenden Sanierungsarbeiten das Problem ein wenig heruntergespielt.
"Wir haben auf keinem Fall wissentlich irgendwelche Gefahrenquellen verschwiegen", kommentiert die Leiterin des Kindergartens Abentheuer, Theresia Prodöhl, ihr Schweigen. Die Erzieherinnen hielten sich an Empfehlungen, die das Umweltamt gab, lüfteten kräftig durch - "und das mehrmals täglich". Ansonsten folgte man dem Rat der Verwaltung: Nicht vorschnell die Pferde scheu machen.
Im Nachhinein gesehen war's falsch, die Eltern so spät zu informieren, räumt inzwischen auch Peter Johnke von der VG-Verwaltung ein. "Nach der Feststellung erhöhter Werte musste zunächst geklärt werden, wodurch sie hervorgerufen wurden." Als Möbel oder Fußboden als Quelle auszuschließen waren, musste erneut im leeren Raum gemessen werden. Und schließlich erwies sich das prüftechnische Verfahren auch noch als äußerst zeitaufwendig. Vom November 2006 bis zum 21. März dieses Jahres hat die Verwaltung laut Johnke auf die Ergebnisse des Landesumweltamtes warten müssen. (kpm)

An frischer Luft mangelte es in den vergangenen Monaten nie, versichert die Leiterin des Kindergartens in Abentheuer.
Nichts bleibt unter dem Teppich
Klaus-Peter
Müller
zur Info-Politik der Verwaltung
"Wir haben bei einer routinemäßigen Kontrolle ein Problem entdeckt und werden nun unverzüglich und fachgerecht Abhilfe schaffen", so las sich die Mitteilung der Verbandsgemeinde über die erhöhten Schadstoffwerte in ihrem Kindergarten in Abentheuer. Und genau so stellt sich der Bürger das Vorgehen der Verwaltung in einem derartigen Fall vor. Aber die Verantwortlichen im Rathaus an der Birkenfelder Schneewiesenstraße fürchteten sich - vielleicht nicht ganz unbegründet, wie etliche Beispiele auch in jüngster Zeit zeigen - vor dem Wirbel, den bisweilen besorgte Eltern machen. Die Verwaltung schwieg - und muss sich nun zu Recht harsche Kritik gefallen lassen. Eineinhalb Jahre um ein Problem zu wissen, ohne den Betroffenen zumindest einmal einen Zwischenstand mitzuteilen, ist letztlich die dümmste Nachrichtenpolitik, die man sich vorstellen kann. Selbst unter den Teppich Gekehrtes geht nicht verloren, kommt irgendwann einmal wieder zu Vorschein. Verloren aber geht - und das nur allzu leicht - die Glaubwürdigkeit jener, die glaubten, schweigen zu müssen.
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ABENTHEUER. Erhebliche Probleme sind bei der Umsetzung der Vorschläge zu erwarten, die das Planungsbüro Vollmuth für Abentheuer unterbreitete. Diese Erkenntnis lieferte die Einwohnerversammlung, in der es insbesondere um verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Hauptstraße, einen Wanderweg direkt am Traunbach und das Projekt Waldgarten ging.
Trotz der unübersichtlichen Eigentumssituation fand der Gedanke, den Wald an der Waldstraße zu durchforsten und als Waldgarten mit Kletterbäumen und Wegen zu gestalten, unter den 30 Anwesenden Zuspruch. "Wir haben in der Waldstraße schon am frühen Nachmittag keine Sonne mehr", plädierte Bernd Schmidt dafür, die Fichten auszudünnen. "Ein größerer Abstand zwischen den Häusern und den Bäumen wäre sinnvoll", stimmte Ortsbürgermeister Klaus Goldt zu. Eine Musterfläche könnte eine Initialzündung geben", meinte der Revierförster und 2. Beigeordnete Walter Antes. Da es sich bei den Fichtenbeständen um Geldanlagen handele, hält er einen finanziellen Ausgleich für nötig.
Drei Varianten wurden für einen Erholungsweg von der Hujetsägemühle in die Ortslage untersucht, wobei eine Trassenführung eng am Bachlauf ideal wäre. Bürger könnten die Pflege des Parks des Guts Böcking übernehmen, regte die Moderatorin an. Eine Weiterführung nach Brücken ist auf dem Kirchenpfad denkbar. Auch dieses Vorhaben setzt den Konsens mit den Anrainern voraus.
Bedarf zur Verkehrsberuhigung sieht Vollmuth an vier Stellen der Ortsdurchfahrt: "Der breite Straßenraum verleitet dazu, schnell zu fahren, und bietet keinerlei Aufenthaltsqualität." Deshalb schlug die Diplom-Ingenieurin Bäume, die die L 165 optisch einengen, einen in die Fahrbahn hineinragenden Brunnenplatz und eine Mittelinsel auf der Höhe der Buswartehalle vor. "Wir hatten hier schon seit Jahrzehnten keinen schweren Unfall mehr, mit solchen Eingriffen würde aber ein Gefahrenpotenzial entstehen", wandte Harald Thiel ein, der von einem "Vabanquespiel" sprach, wenn er mit seinem Traktor und einem langen Anhänger an den erwogenen Engpässen Gegenverkehr hätte. "Mindestens 4,50 Meter bleiben übrig", erwiderte die Planerin.
Ferner warb sie dafür, die Gelegenheit zu nutzen und ein Ofenmuseum mit bis zu 300 Exponaten anzusiedeln, die zu einem Großteil von der "Hitt" stammen. Daher würde der Besitzer der Sammlung den Lebensabend am liebsten in Abentheuer verbringen.
Jedenfalls betrachtet Goldt die Dorferneuerung als "einmalige Chance", was auch die schon geflossenen Zuschüsse für private Renovierungen belegen. Bis 2010 läuft die Förderung für die Schwerpunktgemeinde.
Weit darüber hinaus, laut Vollmuth 10 bis 15 Jahre, soll das Dorferneuerungskonzept ausstrahlen, das die Architektin nun erarbeitet. (ks)
Nahe Zeitung vom 06.07.2007, Seite 16

An vier Stellen der
Landesstraße 165 - unter anderem an den beiden
Ortseingängen - hält Dorfplanerin Rosa Vollmuth
verkehrsberuhigende Maßnahmen für sinnvoll. Pro und Kontra wurden in der
Einwohnerversammlung diskutiert.
Foto: Reiner Drumm
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Bereits zum
fünften Mal fand das Country-Open-Air
auf "Buche Wies" in Abentheuer statt. Topact des rundum gelungenen Abends
war die "Jim Everett Band", die seit geraumer Zeit ein echtes Markenzeichen
für Countrymusik aus dem Hunsrück ist. Die fünf erfahrenen Künstler aus Idar-Oberstein
ließen mit ihren bewährten Westernklängen das Herz eines jeden Countryfans
höher schlagen. "Die Stimmung war toll, und die Veranstaltung verlief
friedlich", berichtet Bandmitglied Hellmuth "Boomer" Welker. Als Gaststar
trat die Countrysängerin Linda Bergen aus dem Saarland auf, die perfekt mit
den Klängen der Band harmonierte. Veranstalterin Christiane Buch freute sich
über trockenes Wetter und guten Zulauf. (bw)
Foto: Reiner Drumm
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Land & Leute Wolfgang Krause singt seit 50 Jahren
Seit 50 Jahren
singt Wolfgang Krause (Mitte) in der Sängervereinigung Abentheuer. Dieses
Engagement würdigte Sängervereins-Vorsitzender Rudi
Quack mit einer Laudatio, zwei Liedbeiträgen und einem Präsentkorb. Auch
überreichte ihm als Vertreter des Kreis-Chorverbandes
Klaus Goldt die Goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes. Die Ehrung fand
im Rahmen des Sommerfestes statt, das der Verein in der Trauntalhütte für seine
Mitglieder veranstaltet. Dabei wurden Wolfgang Krauses menschliche Qualitäten,
seine rund zehnjährige Vorstandsarbeit, seine Initiative zur Mitbegründung des
erfolgreichen "Doppelquartetts" sowie auch sein Status als "Fahnenträger des
Vereins" hervorgehoben. (pl)
Nahe Zeitung vom 16.07.2007, Seite 15.
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Julian und Sebastian Jörg (von links), Dominik Beermann sowie Denise und
Michelle Balling aus Abentheuer schauten Redakteurin Petra Mix gestern bei der
Arbeit in den Räumen der Nahe-Zeitung in Idar-Oberstein
über die Schulter.
Foto: Reiner Drumm
Abentheuer hat eine eigene Zeitung Das kleine Redaktionsteam sucht dringend Verstärkung - 200 Exemplare werden kostenlos verteilt
ABENTHEUER/IDAR-OBERSTEIN Eine lange Liste mit Fragen packten Julian und Sebastian Jörg, Denise und Michelle Balling sowie Dominik Beermann, Reporter der Dorfzeitung Abentheuer, gestern bei ihrem Besuch in der Redaktion der Nahe-Zeitung aus. Rollentausch: Die Nachwuchsjournalisten im Alter von 10 bis 13 Jahren interviewten NZ-Redakteurin Petra Mix.
Für die Gymnasiasten aus Abentheuer war das eine gute Gelegenheit, ein wenig von der Atmosphäre in einer Lokalredaktion mitzubekommen. Ulrich Jörg, der Initiator der Dorfzeitung, hatte die neuste Ausgabe mitgebracht. "Das Team arbeitet sehr viel in den Ferien, denn die Schule geht vor", erklärte Jörg. Die Zeitung erscheint unregelmäßig (bisher sechsmal) in einer Auflage von 200 Exemplaren: "Jeder Haushalt bekommt eine - kostenlos".
Damit kein falscher Eindruck entsteht: Obwohl die Dorfzeitung von den jungen Reportern gemacht wird, ist sie nicht ausschließlich für Kinder und Jugendliche gedacht. "Wir suchen dringend Mitarbeiter, egal welchen Alters", berichtet die 13-jährige Denise Balling. Und das ist eigentlich schon seit 2006 so, als es die erste Dorfzeitung gab. Über das mangelnde Interesse können die Kinder nur den Kopf schütteln. Was dem Team ein wenig zugesetzt hat: Für die aktuelle Ausgabe kamen einige Beiträge nicht zustande, und die Kinder wurden äußerst unhöflich behandelt: "Uns wurde regelrecht die Tür vor der Nase zugeknallt", erinnern sich Denise und Michelle Balling an diese unschönen Szenen. Entmutigen lassen sie sich aber dennoch nicht. "Es macht einfach viel zu viel Spaß", wollen sie weitere Mitstreiter gewinnen.
Unterstützt werden die fünf Reporter von Ulrich Jörg, der auch Artikel schreibt und Fotos macht, und Hellmuth Welker, der die Anzeigen wirbt und gestaltet sowie das Layout macht. Die Zeitung finanziert sich nur durch Spenden: Wer eine Anzeige aufgibt, entscheidet selbst, wie viel er dafür zahlen möchte. "Wir wollen jetzt aber auch den Vereinen die Gelegenheit bieten, sich vorzustellen", nennt Ulrich Jörg eine der Ideen des Redaktionsteams.
Bemerkenswert an der Dorfzeitung sind die kreativen Beiträge der Jugendlichen wie ein Comic von Dominik Beermann, Sebastians Rätselseite oder die Bücherkiste mit Lesetipps von Denise, Michelle und Julian. Eine gute Idee: Die Abfahrtszeiten der Busse von Abentheuer nach Birkenfeld wurden aus der "Fahrplansprache" übersetzt, was vor allem viele ältere Mitbürger freut. (mix)
Wer
bei der Dorfzeitung Abentheuer mitarbeiten möchte, kann sich an Ulrich Jörg,
Tel. 06782/407 94, oder E-mail:
ujoerg@t-online.de
wenden
Nahe Zeitung vom 07.08.2007, Seite 20.
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BIRKENFELD. Klaudia Schröter aus Abentheuer arbeitet seit 25 Jahren bei der Kreisverwaltung Birkenfeld. Sie begann dort 1981 ihre Ausbildung zur Bürogehilfin. Nachdem sie zunächst als Phonotypistin in der zentralen Schreibkanzlei tätig war, wurde sie in der Sozialabteilung und beim Bauamt eingesetzt. 1993 wechselte sie ins Vorzimmer des Landrates, der das Engagement von Klaudia Schröter würdigte. Gratulanten waren auch Büroleiter Hans Jürgen Jost und der Vorsitzende des Personalrates, Rolf Kaucher. Nz vom 3.9.2007
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Beim Festival in Abentheuer hatte Geistig-Religiöses wie Weltliches seinen Platz. Neben Vorlesungen, Opferungen und Musik konnten sich Besucher auch an vegetarischen Gerichten, süßen indischen Leckereien, Yoga für Kinder, Ayurvedamassage, Kindertheater sowie Führungen durch das weitläufige Gelände erfreuen.
"Unser Tempel ist der Partner eines sehr berühmten Tempels in Indien", erzählte Yogalehrer Ulrich Duprée. Dies sei bedingt durch die in Deutschland einzigartigen Tempelfiguren, die exakt nach Jahrtausende alten spirituellen Regeln erbaut wurden. "Daher besuchen auch immer wieder viele Inder diesen Tempel", so Duprée.
Höhepunkt des "Janmasthami" ist die Waschung der Altargestalten. Duprée: "Die für westliche Augen nicht gleich sichtbare Besonderheit des Altars liegt in der Gestaltung nach Jahrtausende alten Plänen, bei denen eine Vielzahl an Konstellationen und Bedingungen erfüllt sein müssen." Um den Altar kümmert sich ein eigens ausgebildeter Priester.
Nach der Überzeugung der Glaubensbewegung schickt Gott als Quelle des Lebens und der Liebe in regelmäßigen Abständen seine direkten Söhne, wie Jesus oder Mohammed, auf die Erde, um die Menschen im direkten Gottesbewusstsein zu unterrichten. Gott erscheint aber auch selbst auf Erden, das geschah nach dieser Vorstellung zum letzten Mal vor 5000 Jahren und wird eben durch Janmasthami gebührend gefeiert.
Im Hare-Krishna-Tempel Abentheuer lebt als Projekt "Goloka Dhama" ein Orden der Gemeinschaft, Mönche und Nonnen, im Zölibat und unter den weiteren Regeln des Ordens. Ursprünglich war das Gelände einer ehemaligen Mühle mehr als Konferenzzentrum gedacht. Zurzeit will man aber nicht den damit verbundenen Weg der Kommerzialisierung gehen. Ziel des Projektes ist, die Liebe zu Gott wieder zu entwickeln. (luc)

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Auch Yoga für Kinder stand auf dem Programm beim Janmasthami-Fest.
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Nahe Zeitung vom 06.09.2007, Seite 20
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Ins Schwärmen gerät die 19-Jährige, wenn sie von ihrer Südamerika-Reise erzählt, auf die sich mit einem dreiwöchigen Spanisch-Crashkurs vorbereitet hatte. Begeistert ist sie vor allem von der Gastfreundschaft: "Ich bekam ein Zimmer mit eigenem Bad, Blick auf den Swimmingpool im Innenhof und war sofort in die Großfamilie integriert." Zum Teil konnte sie sich sogar auf Deutsch verständigen, denn ihr Gastgeber, der Internist Dr. Lauro Sitzmann, hat nicht nur deutsche Vorfahren, sondern promovierte in Heidelberg und arbeitete in deutschen Kliniken. 1988 gründete er das "Sanatorio Alemán" in Obligado, einer deutschen Kolonie im äußersten Südosten des Landes - die Nachbarstadt, in der seine Eltern geboren wurden, heißt Hohenau.
Mit seiner Privatklinik mit 50 Betten hat sich der 50-Jährige einen beachtlichen Reichtum erarbeitet, obwohl er viele Patienten kostenlos oder zu ermäßigten Konditionen behandelt. "Da es in Paraguay keine gesetzliche Krankenversicherung gibt, haben die Armen kein Geld dafür", erläutert die Abentheuererin. Überwiegend deutsche Wurzeln haben die wohlhabenden Bürger; von den rund sechs Millionen Einwohnern sind nach Angaben des Auswärtigen Amts etwa 10 000 deutsch und 120 000 deutscher Abstammung. Auch der von 1954 bis 1989 regierende Diktator Alfredo Stroessner war der Sohn eines Deutschen.
Die fundierte Ausbildung in Europa und die hervorragende Ausstattung bis zur Computertomografie sind die Qualitätsmerkmale, mit denen sich Sitzmann im weiten Umkreis einen exzellenten Ruf erworben hat. In den zwei Monaten, die die junge Deutsche bei ihm hospitierte, imponierten ihr die Methoden in der Neurochirurgie.
Täglich wurde sie mit deftigem Essen verwöhnt. "Ich ging viel öfter als zu Hause ins Fitnessstudio, aber mein Gewicht konnte ich trotzdem nicht halten", schildert die Hunsrückerin das Dilemma: "Hätte ich Mahlzeiten oder Teile davon abgelehnt, wäre dies als Affront aufgefasst worden." Bei unzähligen Familienfesten war sie dabei, auch ihr Geburtstag wurde in großem Kreis gefeiert.
Auf den Ausflügen beeindruckten sie das Naturwunder Cataratas do Iguaçu, die breiter als die Victoria- und höher als die Niagarafälle sind, das als "Itaipu" titulierte größte Wasserkraftwerk der Welt im Paraná-Fluss an der Grenze zu Brasilien und die Ruinen der Jesuitenkirchen von Trinidad und Jesus. Selbst im südamerikanischen Winter betrugen die Temperaturen bis zu 36 Grad, sanken nachts allerdings mitunter auf den Gefrierpunkt.
Einen Monat verbrachte die Blondine, die unter den dunkelhaarigen Einheimischen immer auffiel, bei den beiden Töchtern des renommierten Arztes, die an Hochschulen in Argentinien studieren. Dort, in der Grenzprovinz Corrientes, hatte sie die Gelegenheit zu zwei zahnmedizinischen Praktika. Wie in Paraguay war sie geschockt: "Viele junge Leute haben das modernste Handy, aber ihre Zähne sind kaputt oder fehlen."
In ihrer "Partywoche" in Corrientes erfuhr sie, dass die jungen Argentinier erst nach Mitternacht ausgehen und in den frühen Morgenstunden nach Hause kommen. Nachdem die Kontakte nach Paraguay über ein Namborner Ehepaar entstanden waren, das die jüngere Tochter von Dr. Lauro Sitzmann Anfang 2007 ein Vierteljahr beherbergt hatte, kommt der älteste der beiden Söhne, der 15-jährige Nicolas, im Dezember nach Abentheuer. Geradezu ideal ist die Konstellation: Drei Monate am Stück hat der Schüler Ferien, und die beiden Brüder von Verena Thiel sind 15 und 13 Jahre alt. (ks)

Das Naturspektakel der 2,7 Kilometer breiten Wasserfälle von Iguaçu zu erleben, war einer der Höhepunkte in den drei Monaten, die Verena Thiel in Paraguay und Argentinien verbrachte.
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Wasserstoffgebleichte Haare, schwarz lackierte Nägel, umrandete Augen und ein äußerst extravaganter Kleiderstil prägen das Aussehen der Boyband, die sich am japanischen Animé-Chic-Look orientiert. Musikalisch ordnet sich die Gruppe selbst irgendwo zwischen Gothic, Electro, Rock, Pop, Glamrock und dem japanischen J-Rock ein. Weil die Bands zunächst vor allem durch Internet-Foren und Web-Blogs bekannt wurde, spricht die Fachwelt bereits von einem neuen Genre, dem I-Pop. Als "glattgestrichenen Depeche-Mode-Sound" beschrieb ein Musikkritiker des "Spiegels" die Musik von Cinema Bizarre.
Einflüsse aus Fernost
Vor allem Visual Kei, eine Modeströmung, die sich im Japan der 80er-Jahre aus Musik und Styling rund um Manga-Comics, New Wave und Metrosexualität entwickelte, beeinflusste die Band. Auf einer Manga-Animé-Convention in Koblenz lernten sich Karsten Schäfer und Strify vor zwei Jahren kennen. Hinzu kamen Luminor, Yu und Shin, die sich teilweise vorher schon kannten.
Aus gemeinsamem Interesse an Visual Kei entstand die Idee, zusammen Musik zu machen. Die fünf, recht androgyn wirkenden jungen Männer traten gemeinsam bei Manga-Animé-Conventions auf und hatten privat schon einige Songs aufgenommen, als 2006 das renommierte Label Universal Music auf sie aufmerksam wurde.
Mitte September wurde die Single "Lovesongs (They kill me)" veröffentlicht. Seitdem dreht sich das Rad der Musikindustrie jeden Tag schneller für "Cinema Bizarre", wie Bassist Kiro erklärt. Neben zahlreichen Interviews waren die Jungs schon live beim Musiksender Viva und durften bei "The Dome 43" auftreten. "Das war absolut geil. Jetzt freuen wir uns auf die You-Messe in Berlin, bei der wir dabei sind", erzählt Karsten Schäfer, der offiziell nur unter seinem Künstlernamen Kiro bekannt ist. Die wahre Identität der fünf Glamour-Musiker soll im Hintergrund bleiben, betont das Bandmanagement.
Nachdem er im Juni das Fachabitur am Wirtschaftsgymnasium in Idar-Oberstein abgelegt hat, lebt Kiro nun mit seinen Freunden von "Cinema Bizarre" in einer Wohngemeinschaft in Berlin. Zuvor hat der 19-Jährige die Gesamtschule in Türkismühle und die Grundschule in Brücken besucht.
Extravagant gekleidet
"Ich habe mich schon immer etwas extravagant angezogen und bin etwas aus der Reihe gefallen. Mit Mädchen verstand ich mich immer besser als mit Jungs, die sich meist etwas auf Distanz halten. Allerdings trage ich privat nicht so ausgefallene Kleider wie unsere Bühnenoutfits."
Aufgrund seines besonderen Interesses für die japanische Jugendkultur suchte sich Karsten früh Gleichgesinnte in Städten wie zum Beispiel Trier. "Ich liebe Großstädte total. Berlin ist super. Aber auch meine Heimat ist mir total wichtig, und ich mag sie sehr, auch wenn es daheim natürlich schwerer war, Leute mit gleichen Interessen zu treffen."
In Berlin probt Kiro, der sehr gerne zeichnet, jeden Tag drei bis vier Stunden mit der Band, hinzugekommen sind mittlerweile zahlreiche Interviews und Auftritte. "Momentan ist es noch nicht viel Stress, aber es wird mehr", meint Kiro.
Die Lieder ihres Debüt-Albums "Final Attraction", das vergangene Woche erschienen ist, haben "Cinema Bizarre", deren Bandname sich von einer Horrorfilmreihe der 70er- und 80er-Jahre ableitet, zusammen mit Malcolm McLaren, dem ehemaligen Sex-Pistols-Manager geschrieben. "Auf unserem Album sind nur Lieder, die auch zu uns selbst passen.", berichtet Kiro, für den "mit Cinema Bizarre ein Traum wahr geworden ist". (lam)
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Zünftige Feier mit toller "Bloskapell" IG Abentheuer hatte zum Oktoberfest auf "die Hütt" eingeladen - "Sierra Madre" zum Abschluss ABENTHEUER. Unter dem Motto "Poodefescht met Blosmusik" hatte die Interessengemeinschaft des Dorfes zum zünftigen Feiern ins Abentheurer-Haus eingeladen. Die Organisatoren hatten dafür das Oktoberfest auf "die Hütt" geholt.
Bei weiß-blauer Deko, Bierzeltgarnituren und bayerischer Blasmusik schmeckte das Bier zu Haxn, Weißwurscht und Grombierwurscht mit Sauerkraut genauso gut wie beim Original in München. Die Vorstandsmitglieder der IG überraschten als gut eingespielte "abent(h)euerliche Bloskapell" das erwartungsfrohe Publikum und setzten damit den Grundstein für einen "tollen" Abend.
Der singende Moderator Klemens sorgte für gute Laune und Festzeltstimmung. Ein Höhepunkt waren die feschen "Frauen der Schürzenjäger", die zum "Zillertaler Hochzeitsmarsch" eine Tanznummer mit Schuhplattler und Backpfeifen aufs Parkett legte und die Stimmung in Saal zum Kochen brachten.
Alle Kinder wurden ganz spontan mit ins Programm eingebunden. Mit dem Moderator sangen sie "Die Hände zum Himmel" und alle Besucher machten fleißig mit. Zwischendurch konnten sich die Gäste immer wieder über bayerische Unterhaltung freuen. Beim Kuhmelken, Wetttrinken oder Maßkrugstemmen kämpfte "Mann gegen Frau". Als Stargast wurde Siggi Hess begrüßt, der unter anderem mit "Ich hab die Liebe verspielt in Abentheuer" glänzte und eine Zugabe geben musste.
Zum Abschluss standen alle Akteure des Abends auf der Bühne und stimmten im mit Wunderkerzen erleuchteten Saal "Sierra Madre" an. Der Dank der Organisatoren gilt allen Mitwirkenden und fleißigen Helfern, die für einen tollen Abend sorgten, der für einige erst am frühen Morgen endete.
Moderator Klemens sorgte für blau-weiße
Festzeltstimmung im Abentheuerer-Haus.
Foto: Reiner Drumm
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Kreisfeuerwehrverband ehrte Wehrleute mit silberner Ehrennadel
Mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes wurden bei der
Ehrenzeichenverleihung der Verbandsgemeinden Birkenfeld und Baumholder
folgende Wehrleute ausgezeichnet: Werner Samsel (), Gerd Schneider
(Achtelsbach), Dieter Schaaf (Brücken), Stephan Steuer (Buhlenberg), Peter
Warth (Gimbweiler), Engelbert Riehm (Gollenberg), Klaus Dannenberg
(Hoppstädten-Weiersbach), Heinz-Otto
Kemmer (Nohen), Roland Frühauf, Ewald Müller (beide Oberbrombach), Thomas
Wagner (Oberhambach), Norbert Schneider (Rimsberg) und Ralf Bamberger
(Sonnenberg-Winnenberg).
Foto: Gerhard Ding
Nahe Zeitung vom 08.11.2007, Seite 17.
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Nahe Zeitung vom 10.11.2007, Seite 19.
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Mit hohem Tempo geht es die Serpentinen hinauf: Diana Meyer aus Abentheuer absolviert mit ihrem Suzuki und mit großem Spaß Bergrennen. Unser Bild zeigt sie im September in Wickenrodt.
Nahe Zeitung vom 16.11.2007, Seite 14.
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Martin mal anders Das Lied von der Laterne klang vielerorts gleich bei den diversen Martinszügen am vergangenen Wochenende. Nicht so in Abentheuer. Dort machten sich die Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte mit einem fröhlichen "Ich hab' eine schöne Laterne, die hab' ich selbst gemacht..." auf den Lippen auf den Weg. Und ein Saxofon, gespielt von Jenice Deskin, war ihr musikalischer Begleiter. Da verwunderte es kaum, dass der heilige Mann hoch zu Ross von einer Reiterin, nämlich Tanja Kiefer, gespielt wurde. Und es bereits zur Mitte der Zugstrecke die heiß begehrten Zuckerbrezeln gab. Die hatte zwar wie andernorts die Ortsgemeinde gespendet, aber nicht Ortsbürgermeister Klaus Goldt, sondern dessen Beigeordnete Klaudia Schröter verteilte sie an die Kinder. Die sich schließlich noch über eine nicht alltägliche Art von "Martinsfeuer" freuen durften: den Auftritt einer Feuerspuckertruppe aus dem benachbarten Achtelsbach.
Nahe Zeitung vom 17.11.2007, Seite 26.
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Im Kreis selbst sind's vier Restaurants:
La Cachette, Böckingstraße 11, in Abentheuer, 14 Punkte: Die Tester loben ausdrücklich den freundlichen Service (auf den sie noch einmal gesondert mit einem speziellen Symbol aufmerksam machen) sowie die Einrichtung, die den Charme vergangener Jahrzehnte verströme. Zum Wichtigsten, der Küche, heißt es: "Gekocht wird sehr klassisch, deftig bis fein, mit guten Produkten in äußerst zuverlässiger Qualität - wie das Haus bis ins Detail stimmig."

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Nikolaj Dickheiwer, Küchenchef im Restaurant
La Cachette in Abentheuer, bekam vom Schlemmerführer Gault
Millau 14 Punkte - und damit eine Mütze
- verliehen. Gelobt wird auch
ausdrücklich der Service im Haus. |
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Es folgten die beiden Kantaten "Tröstet mein Volk" und "Machet die Tore weit", die von den Birkenfelder "Stadtstreichern" unter der Leitung von Annedore Krauß mit Luzia Brachmann, Dorothea Theis und Ellen Schindler-Ozimek instrumental begleitet wurden: zwei sakrale, festliche Musikstücke, die unter die Haut gingen. Aber auch der folgende Instrumentaltitel, das "Ave Maria" in der Gounod-Version mit Solist Walter Melcher an der Posaune und Martin Tömmes am Klavier, passte in den Rahmen.
Seinen großen Auftritt hatte danach der Gemischte Chor mit Liedern wie "Maria durch ein Dornwald ging". Der Chor bestach mit einem einfühlsamen Vortrag. Glanzpunkt war aber das Lied "Wachet auf, ruft uns die Stimme" - ein Werk, bei dem sich erst in einem Dialog das Streichquartett mit Variationen zum Thema und Posaunensoli ergänzen. Schließlich stimmte der Chor mit unvergleichlicher Klangfülle ein: ein besonders gelungener Beitrag, an dem sich alle Akteure beteiligten. Auch der in lateinischer Sprache vorgetragene Titel "Hymnus pastoralis", bekannt als "Nun freut euch, ihr Christen", rundete das Programm weihnachtlich-festlich ab.
Erst danach gab es fast nicht enden wollenden Applaus. Für Pastor und Hausherr Erwin Bonn ein Indiz für einen gelungenen "Gottesdienst der besonderen Art". Aber auch der Vorsitzende Rudi Quack hob seine große Freude über die Leistung der Akteure deutlich hervor. Nach einem gemeinsam gesungenen "Nun freut euch, ihr Christen" mit Orgelbegleitung von Stefan Mörschbächer entließ man die Gäste in die Nacht. Paul Lauer

Auf hohem Niveau war das Konzert der Sängervereinigung
Abentheuer, die zeitweise von den Birkenfelder Stadtstreichern
unterstützt wurde.
Foto: Philipp Natter
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